… durch meine große Schuld

Vor einigen Tagen hatte ich ein hoch interessantes Gespräch mit einer Kollegin über Kirche, Glaube, Jesus.

Sie sage: „ Schuldig, Schuld, Schuld, nieder knien, Schuld bekennen, meine Schuld, meine große Schuld.“  Das ist Kirche, so begegnen sie den Menschen.
Ich stimmte ihr zu, weil ich es auch als unerträglich empfinde.  Den Menschen Schuld zuweisen und Angst machen, ist scheinbar die Hauptaufgabe vieler Kirchenmenschen.
Ich erinnerte mich schlagartig daran, mit welch intensiver Angst ich sonntags aus dem Gottesdiensten gegangen bin, als ich Kind war.
Ja und auch daheim, besonders Oma lehrte mich vom strafenden, zürnenden Gott.
Ich trage es meiner Oma nicht nach. Mir ist sonnenklar, dass sie es nicht anders wusste. Selbst nicht anders erlebt, erfahren hatte. Diese Angst, diese Schuld begleitete mich sehr, sehr lange in meinem Leben. Doch dieser Gottesknechtschaft bin ich entwachsen. Es hat lange gedauert, stimmt. Doch jetzt bin ich befreit, lebe den Glauben so, wie Jesus Glauben und Christusnachfolge meint.
Jesus liebt mich.

Diese Gedanken passen gut in diese österliche Zeit.
Segen ist mit uns.
Segen, Liebe, Gottesliebe.

Veröffentlicht von

Monika-Maria Ehliah

... alles Wunderbare ist einfach und alles Einfache wunderbar! Wenn du in meinen Buchstaben-Zaubereien liest, auch zwischen den Zeilen, wirst du mich gewiss näher kennen lernen. Ich freue mich darauf!

7 Gedanken zu „… durch meine große Schuld“

  1. Hallo Monika-Maria,

    was für ein Glück das meine Familie mich im Glauben an den „Lieben Gott“ erzogen hat. Ein Gott der auf mich achtet und verzeiht.
    Und selbst die Beichte brauchte ich nur vor Kommunion und Firmung ablegen. Ansonsten ging die Familie gemeinsam vor den Feiertagen zur Bussandacht.
    Zum Glück wurde sie übrigens vor unserer Hochzeit vergessen. Der Pater war wohl davon ausgegangen das wir zu einem öffentlichen Termin gehen würden. Gut so – sonst hätte S sich auf den „Spaß“ mit der kirchlichen Trauung nicht eingelassen.

    Ich wünsche dir einen schönen Karfreitag.
    Liebe Grüße
    Trude

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  2. Liebe Monika-Maria,
    ich bin auch sehr froh, daß in meiner Familie der Glaube an den liebenden Gott vermittelt wurde, so hab ich auch meine Kommunion und Firmung erlebt und auch die Beichte, wir hatten einen Pastor, der dieses Sakrament eher so erklärt hat, daß Gott immer wieder den Neuanfang mit uns wagt, der Fokus nicht auf Schuld und Sünde liegt, sondern auf gegenseitigem Verzeihen bei Fehlern, der liebevollen Annahme als ganzer Mensch mit allen Eigenschaften. Da bin ich sehr dankbar für, daß ich von Kindesbeinen an nicht in Gottes“furcht“ erzogen worden bin.
    Du hast für dich selber einen guten Weg gefunden! Ich wünsche dir von Herzen ein frohes, gesegnetes Osterfest mit all deinen Lieben und Herrn Pizzinger, liebe österliche Grüße
    Monika. 🌷☀🌼❤❤❤

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    1. Ach du Liebe,
      es ist eine Freude wenn Menschen so denken und fühlen.
      Das ist für mich so wunderbar. Die Tatsache die du so gut auf den Punkt bringst, mit dem immer wieder wagen, ist letztendlich der große Hoffnung in unserem Leben. Dir und allen die du liebst, Freude, Seen, Wohlergehen. M.M.

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      1. Ich danke dir sehr für deine so lieben Wünsche für mich und die Meinen, das bedeutet mir immer sehr viel hier bei dir! Segen, Freude und Wohlergehen mögen auch dich und alle Menschen, die du liebst, freundlichst begleiten! Liebe Grüße
        Monika.

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