Vom Spaziergang mitgebracht: Weihnachtsputz

Der Regen hat uns nichts ausgemacht,
weil in der Natur unser Herz immer lacht.
Der Wind blies uns scharf entgegen,
Ghinos  Mäntelchen hielt fest dagegen.

Maulwurfshügel haben wir viele gesehen,
die Maulwürfe an den Weihnachsputz gehen.
Deshalb kehren sie ihre Gänge aus,
in die Wiese schütten sie den Kehricht raus.
1.12.22
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Ich wünsche uns allen einen segensreichen Abend.

Ich freue mich …

Vom Schreibzentrum Wien
gab es im November einen Schreibimpuls zum Thema:
Meine linke Hand.

Ich habe mitgemacht und im Dezember Newsletter wurde mein Text veröffentlicht.

Rechts – links – Hauptsache glücklich
Monika-Maria Ehliah Windtner


Also, es ist nicht so, dass meine Menschin zu der ich gehöre, ihre Hände, oder das was sie damit tut und machen kann nicht wertschätzen würde. Nein, ganz im Gegenteil. Sie hat darüber sogar schon Gedichte geschrieben. Ebenso hat sie zum Hände-Thema auch schon etliche schöne Collagen angefertigt.
Doch, ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie mir, ihrer linken Hand, mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte, als ihrer rechten. Obwohl sie doch auch wirklich viel mit mir alleine macht.
Meistens bin ich jedoch eine Ergänzung. Sozusagen eine Hilfestellung für die andere Hand. Jetzt kommt mir gerade in den Sinn, dass mein Menschlein vor einigen Tagen bei einem Telefonat mit ihrer allerbesten Freundin, folgendes gesagt hat: „Es gibt Arbeiten, welche ich ausschließlich mit der linken Hand verrichten kann.“ Ja, darüber habe ich mich riesig gefreut.
Jetzt wo ich mich daran erinnere, freue ich mich noch einmal überdrüber.
Mir ist auch aufgefallen, dass sie, also meine Menschin, seit geraumer Zeit mit beiden Händen gleichzeitig zeichnet. Was doch beim Zeichnen keine Selbstverständlichkeit ist. Daher bin ich keine Zuschauerin, sondern live und aktiv dabei. Sie zeichnet dabei zwar nur mit schwarzen Finelinern.
Es entstehen sehr witzige Linien. Aber ich lache nicht darüber, obwohl dabei
Wahnsinnsgebilde entstehen, die wahrhaftig lachhaft sind. Ich bin sicher, dass sie schon weiß was richtig für sie ist. Solange ich von ihr regelmäßig benützt, genützt, zudem gut behandelt werde, bin ich ihre glückliche linke Hand. Jawohl! So ist das.
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Freude in meinem Herzen.
Segensgrüße.

Vom Spaziergang mitgebracht: katzenliebender Ghinoschatz

Der Sonnenschein war ziemlich blass,
Wege, auch die Straßen waren nass.
Die Wiesen hart in Wintergrün,
der Graswuchs ist schon ziemlich dünn.

Ein Kätzchen hatte sich versteckt,
doch Ghino hat es gleich entdeckt.
Was dann geschah müsst ihr nicht fragen,
Ghino wollt  s´Kätzchen nicht verjagen.
21.11.22
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Mit Verspätung, doch nicht weniger herzlich,
das vom Montagspaziergang Mitgebrachte.
Herlichste Segengrüße.

„ WE COMMIT TO MAKING ART,WE COMMENT TO CREATE“

„Wir verpflichten uns, Kunst zu machen,
wir verpflichten uns, zu schaffen.“

Die Teilnehmenden dieses Gemeinschaftskunstprojektes begeben sich auf ein eine Reise mit (noch) unbekanntem Ziel.

Für mich stellt sich dieser Schaffensprozess hoch interessant , jedoch auch herausfordernd dar, weil wir bei jedem Arbeitstermin nicht wissen,
ansteht.
Was es zu schaffen, zu erschaffen gilt.  
Der künstlerisch-kreative Anspruch an die Teilnehmenden,
ist relativ hoch. Die Spontanität wird enorm geschärft,
ebenso das Vertrauen in das eigene Tun.
Hinzu kommt, dass für das Erledigen der verschiedenen
Aufgabenstellungen, nur ein bestimmter Zeitrahmen zur Verfügung steht,
diese zu erledigen.

Begonnen hat diese Reise am 4.November 2022, und das Ende des Projektes wird voraussichtlich, Mitte April 2023 sein.

Gute Nacht.

Vom Spaziergang mitgebracht: frohe Herzen

Der Nebel hat uns eingehüllt.
Doch unser Herz war froh.
Die Straßen waren menschenleer.
Der Nebel hat uns eingehüllt.
Die Äcker waren nicht zu sehen.
Wie im verwunschenen Land.
Der Nebel hat uns eingehüllt.
Doch unser Herz war froh.
15.11.22
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Rondell ungereimt

Segenreiche Nachmittagsgrüße.