Tag der Sprache 26.9.2020

Brief an meine Muttersprache
Drabble

Liebe Muttersprache,
ich erinnere mich der Worte unseres Deutschlehrers.
„Deutsche Sprache, schöne Sprache“, legte er uns ans Herz. Stimmt, du bist in Schriftsprache, einfach, gradlinig, schön. Die Dialekte welche du uns schenkst sind liebenswert und einzigartig.  Ich rede gerne in meinen Dialekt. Wenn Menschen daran erkennen, welchem Bundesland ich angehöre freut mich das wirklich sehr.
Leider häufen sich jener Zeitgenossen, die behaupten, dass Menschen welche Dialekt reden ungebildet seien.  Liebe Muttersprache, deswegen sollst du nicht traurig sein.  Diese Leute wollen damit nur von ihrer eigenen Unwissenheit ablenken. Sonst würden sie wissen, dass ihre Annahme falsch ist.

Herzliche Grüße von
Monika-Maria
***

Welttag der Sprache
sie ist ein wertvolles Gut
achten wir darauf

bewahren wir Mundarten
sie gehören zur Kultur
***

Die Sprache

Sprache ist mehr als einfach nur reden,
melodisches streicheln oder wildes erbeben.
Im Ausdruck zeigt sich  höchste Eleganz,
oder Dummschwätzers  dumpfer Firlefanz.
***

… mit herzenswarmen Grüßen und Segen …

 

Janka – Wehmut

Bagger und Kräne im Einsatz.
Groß das Loch in der Häuserzeile.
Das Seminarhaus wurde abgerissen.

Erinnerungen liegen unter dem Schutt.
Ich durfte dort viele Vorträge halten.
***
… ich wünsche uns einen erfreulichen Samstag …
… von Herz zu Herz … Segen

Janka nach Helmut Maier

Achtundzwanziger

Riesig der Kastanienbaum.
Vor den Toren des Kindergartens.
Braunglänzende Früchte – begehrt bei allen.
***
Brasilianische Filzkunst!
Info für Ausstellungsbesucher:
Der Eingang zur Galerie ist beim Ausgang.
***
Mahlzeit ihr Lieben!
Segen!

Achtundzwanziger nach Helmut Maier

Reimplauderei zum Tag

In der kühlen Morgenluft,
vor unserem Haus der Kuckuck ruft.
Was will er mir denn nur sagen?
Oder –  darf ich ihn was fragen!

… mit den herzlichsten Grüßen und besten Wünschen…
… von Herz zu Herz … Segen …

Achtundzwanziger

Braungrün – gelbrot mit Goldeffekt.
Herbstliche  Farblichtspiele tanzen.
Auf den zarten Gräsern, schaukeln die Elfen.

… Herzensgrüße hinaus in die Welt …
… Segen …

 

Achtundzwanziger nach Helmut Maier