16.Türchen: Hoffnung 16/2

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Ein Impuls-Adventkalender zum Mitmachen
von Alexandra Peischer – Schreibraum Innsbruck

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Was gibt dir Hoffnung?
Schreib darüber! ✍️
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Gewalt!

Ein Teil meiner Hoffnung besteht auch darin,
dass Menschen handeln, hellhörig werden
und ihre Verantwortung als mündige Bürger:innen wahrnehmen.

Zu jeder Zeit ist Gewalt ein Thema.
Doch je schwieriger die Lebensverhältnisse sind,
desto mehr steigt die Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft an.
Dass wahrgenommen wird, wann, wo Gewalt stattfindet.
Ja! Es geht uns allen an.

Ich wünsche mir so sehr, dass die Sensibilität dafür zunimmt.
Gewalt ist ein strafrechtlicher Tatbestand.
Dies darf unter keinen Umständen toleriert,
oder anders eingestuft werden als das was es ist.
Nämlich eine strafrechtliche Handlung.

Gewalt so viele Ausdrucksformen.
Gewalt ist oftmals sehr unterschwellig und subtil.
Deswegen ist es so notwendig achtsam zu sein.
Und im Falle einer Wahrnehmung handeln! Bitte, bitte handeln!

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Während ich diesen Beitrag vorbereitete,
lief ein Bericht in einem österreichischen Privatsender indem genau das berichtet wurde. Es wurde veröffentlich bzw. berichtete eine betroffene Frau
dass sie fünf Jahre lang von ihrem Ehemann Gewalt auf vielen Ebenen erlitten hatte.
Beendet kannte das Marthyrium und das ihres Sonen nur dadurch werden, weil Nachbarn gehandelt haben.
EIngeschritten sind und den Polizeinotruf gewählt haben.

Die Polizeibeamten, welche dabei berichteten, waren sich alle einig.
Sie baten die Menschen, offen zu sein, für Vorfälle, in denen Gewalt eine Grundlage sein kann, sein wird. Sie bitten die Bevölkerung einzuschreiten, in dem sie dringend die Exekutive verständigen. In diesem Zuge, wiesen die ermittelnden Beamten auch darauf hin, dass Zivicourage notwendig sei um solche Leiden zu beenden.

Danke an alle mutigen, wachsamen Menschen!

Mit lieben Grüßen und den besten Wünschen.

Danke Alexandra für deine Impulse!

Wort-Impulse von Alexandra Peischer Schreibraum

Gedenktag für Kinder die zu Aggressionsopfern geworden sind

Leserbrief zu:
Die g´sunde Watschn gibt es nicht

Genau, es hat sie nie gegeben und es wird sie niemals geben.
Indes ist auch zu bedenken, dass es gar keiner Handgreiflichkeiten bedarf um Gewalt einzusetzen.
Gewaltvolle Erziehungsmethoden beginnen schon viel früher. Festes zupacken, stupsen, stoßen, schütteln anschreien oder anbrüllen. Auch durch herabwürdigende Worte, einschüchternde Worte kann sich viel Brutalität manifestieren. Alles Gewaltausübungen die nicht zu akzeptieren sind.  Weil solche Handlungen grundsätzlich nicht geduldet werden dürfen.
Wenn es zur Ohrfeige kommt, wurden gewiss im Vorfeld schon andere Misshandlungen ausgeführt. Denn in der Regel steigert sich die Intensität der Übergriffe.
Sie werden noch brutaler, um Kinder und Jugendlichen gefügig zu machen. Deshalb ist es notwendig, dass alle Menschen dafür sensibilisiert sind. Hinschauen, handeln, zur Seite stehen. Der gängige Gedanke, „das geht mich nichts an“, ist hier mehr als fehl am Platz. Wir sind in der Pflicht und in der Verantwortung.
Alle sind gefordert, achtsam zu sein. Hinweise und Vermutungen bezüglich Gewalteinwirkung jeglicher Art ernst zu nehmen. In solchen Fällen brauchen beide Parteien Unterstützung und Hilfe. Das Opfer und die Täter*innen.  Dabei kann jeder von uns, einen wertvollen Beitrag leisten,
um qualvolles Leid zu verhindern, das ansonsten lebenslange Wunden und Narben hinterlässt.
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Das ist ein Leserbrief von mir, der vor drei Wochen in einer
regionalen Wochenzeitung veröffentlich wurde.
Weil er so gut zu siesem Tag passt, stelle ich ihn hier ein.

In diesem Sinne Segenswünsche und -grüße!

Zur liebevollen Erinnerung

Unvergessen
seid ihr
für alle Zeiten
euer Blut schreibt Geschichte
Zweitausendundeinundzwanzig!
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Seit Beginn dieses Jahres wurden alleine in Österreich
dreizehn Femizide begangen.
Frauen welchen von ihren Partnern oder Expartnern
das Leben ausgelöscht wurde.

Eure Namen sind mit Blut in unsere Erinnerungen geschrieben!
Heute – morgen – allezeit!