Gefühle und Gedanken zum Oktober

Die dunkle Jahreszeit

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und in doch absehbarer Zeit werden auch die Tage an Strahlkraft verlieren, sie werden trüber, grauer, dunkler. Nebelschleier und Nebelvorhänge werden fallen und wallen. Diese Jahreszeit die nun auf uns zukommt hat viel Heilkraft für uns bereit. Schwingen wir uns ein auf die Dunkelheit. Nur die die Dunkelheit kann das Licht geboren werden. Das Samenkorn liegt in der Dunkelheit und erfährt dort all das, was es zum Leben, zum Reifen und Werden benötigt. Dunkelheit ist positiv, ebenso positiv wie Licht. Dunkelheit bedeutet ebenfalls leben, so wie Licht und Luft leben verspricht.

Lassen wir uns bewusst einhüllen und umgeben von der nun herannahenden Dunkelheit. Wenn es in der Natur trüber wird, die Abende lang haben wir viele neue Möglichkeiten des Wachsens, des Werdens, der Gemeinsamkeit und vielleicht auch der Einsamkeit. Auch Einsamkeit kann viel Heilbringendes für uns Menschen bereithalten. Alles ist gut weil es ist und genau das was nun kommen wird brauchen wir. Es ist ein Trugschluss wenn Menschen denken dass dies auf uns negativ wirkt. Es kommt immer an die Herangehensweise an. Egal worum es geht. Wichtig ist, wie nähere ich mich einer Sache. Was interpretiere ich hinein und wie kann ich das Beste für mich und zum Wohle aller Beteiligten daraus machen.

Unsere Seelen brauchen die Ruhe, die Abgeschiedenheit. Unsere Seelen brauchen all das was uns eben Mutter Natur zu geben hat. Nichts ist umsonst und wir sollten alles annehmen. Denn nur so ist es möglich im Gleichgewicht zu sein und zu bleiben. Im Leben ist die Balance so notwendig. Leider haben viele Menschen genau die verloren. Weil sie so vielen Sachen nachjagen die ihnen wichtig erscheinen und genau dabei vergessen sie wie wichtig, notwendig und notlindernd oftmals ganz andere Elemente in ihren Leben wären. Genauso ist es mit der sich uns nähernden, sich ausbreitenden Dunkelheit.

Herzlichst mit viel Segen!
Habt einen freudvollen Sonntag!

Oktobergefühle

 Heute freue ich mich auf einen ausgedehnten Spaziergang mit Ghinoschatz. Er wird zwar heute tagsüber nicht bei uns sein. Jedoch werden wir einen gemeinsamen Spaziergang machen. Wir werden das unterwegs sein sehr genießen. Die Düfte der Natur und alles was sie uns in dieser Zeit schenken mag. Mit offenen Herzen nehme ich das an und sage Dankeschön.
Der Oktober schreitet rasch dahin, so sind wir schon wieder in der Monatsmitte angekommen. In den letzten Tagen wurde es deutlich sichtbar, dass es Herbst geworden ist. Lange haben sich die Blattkleider dicht an den Bäumen gehalten, doch nun regnet es zeitweise gelbe Blätter. Der Wind hat auch recht aufgefrischt. Er ist recht hurtig unterwegs. Ja, mittlerweile macht es mir ein gutes Gefühl, wenn es in der Wohnung kuschelig ist.
Allerheiligen, die Ahnenzeit liegt in der Luft. Menschen eilen mit Putzkübeln, schwarzer Graberde, sowie leuchtenden Chrysanthemen zu den Friedhöfen. Ich habe auch schon begonnen, am Balkon, für die Ahnenecke vor zu bereiten. Seit vielen Jahren gestalte ich diese „Gedenkstätte“. Beginnend mit 26.Oktober, endend mit den ersten Adventsonntag.
Umgehend wird für Advent um dekoriert. Doch alles wird ohne Stress von statten gehen.
Stress kann ich nur schwer ertragen, deswegen bin ich mit meinen Planungen schon etwas früher dran, damit ich wenn es soweit ist auch voll und ganz genießen und diese Gefühle leben kann. So, jetzt ist dieser Beitrag ein klein wenig ausführlicher geworden als gedacht.
***
Ich wünsche uns allen einen mit Gold gesegneten Oktobertag,
herzliche Grüße, Wünsche – bleibt gesund.

Gedicht zum Monat Oktober

Gut erholt strahlt die Natur,
erfrischend war die Regenkur.
Die Blüten leuchten um die Wetter,
die Blätter tragen Perlenkette.
Die Äcker sind schon umgepflügt,
langsam sich der Herbst einfügt.

Ich wünsche uns allen einen zauberhaft-goldenen Oktober
mit Segen an jedem Tag!

***

Oktoberwind| Der Dienstag dichtet

Tanz mit dem Oktoberwind

Der Oktoberwind kommt mir entgegen,
er streicht über meine Haare verlegen.
Nimmt mich an der Hand, er lädt mich ein,
für heute seine Begleitung zu sein.
Gerne nehme ich diese Einladung an,
gemeinsam tanzen wir die Straße entlang.
Fröhlich spielt er am Weg mit einem Blatt,
ich sehe ihm an, welche Freude er hat.
Wir schwingen vereint, über Wiesen und Feld,
grüßen die Blumen, winken der Welt.
***
Herzliche Grüße und Segen,
Fröhlichkeit und Seelenheil!

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas, das sie bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

Reimplauderei zum Tag

Der Himmel ist jetzt nicht mehr grau,
nur in ein paar Wölkchen ich grad schau.
Oktober neigt dem Ende sich,
beschenkt hat er mich sicherlich.
***
Gesegnete Mahlzeit hinaus in die Welt …