Gedicht zum Monat: Juli

Fröhlich lacht der Juli mich an,
ich weiß er ist ein guter Mann.
Er grinst, er lächelt vor sich hin,
ich denk – wonach steht ihm der Sinn.
Ich frage ihn – den lieben Wicht,
warum so verschmitzt ist sein Gesicht.
Er schaut mich an und spricht gar leis:
„Ich weiß nicht, ob du es schon weißt?
Wenn ich eile, rasch herbei,
ist das halbe Jahr vorbei.“
***

Natürlich lieber Juli weiß ich das und ehrlich gesagt,
bin ich leicht erschrocken darüber.
Trotzdem freue ich mich über dich.

Gesegneten Sonnabend euch allen.

Frühsommer-Sonntagmorgen

Malerisch dieser Frühsommersonntagmorgen. Gerade so, als hätte ich von Gogh in allerbester Stimmung  auf der Leinwand verewigt. Dieses Bild berührt mein Herz mit seiner Schönheit und Liebenswürdigkeit. Die Blätter der Bäume vor unserem Haus leuchten im goldenen Sonnenlicht. Sie erscheinen mir so, als würden die mit feinem Goldstaub bedeckt sein. Ein kühler, frischer Wind schmeichelt der Natur, Herrn Pizzingers Nase und mir. Ich liebe es vom Wind berührt, gestreichelt zu sein. Unser Herr Pizzinger liegt zufrieden und schnurrend am Balkon. Ich sehe ihm an wie gut er sich fühlt. Das ist ein Stück, meines Glücks, wenn ich das so wahrnehme.  Der Duft des frisch aufgebrühten Pfefferminz-Tees liebkost meinen Geruchssinn.  Die Pfefferminze habe ich von meiner langjährigen Freundin bekommen. Sie stammt aus ihren Zaubergarten.
Ich wünsche euch einen Tag ganz nach euren Bedürfnissen und Vorstellungen.

Meine Kraftquelle das heilsame schreiben in der Natur: Im Literaturgarten

Cathrin Baasner-Kuhnhenn hat in ihrem Instagram-Account
ihr Debüt-Buch zur Rezension angeboten. Ich danke dir Cathrin.
Meine Kraftquelle das heilsame Schreiben in der Natur
(erzählender Ratgeber)
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3 Schreiben im Literaturgarten am 28.6.22

Nach einigen Erledigungen die ich hinter mich gebracht habe. Nehme ich mir jetzt die Zeit eine kurze Pause im Literaturgarten schreibend einzulegen. In einer wahren Pracht erscheint der Garten.
Blumen, Blüten, Gräser, Sträucher, Kräuter und so vieles was Auge und Herz erfreut.
Ich habe jetzt den Luxus, hier alleine zu sein. Es ist kurz nach sechzehn Uhr.
Ich habe auf einer Gartenbank Platz genommen. Eine, oder besser die Bank auf der ich meistens Platz nehme, wenn ich hier bin. Im Blick habe ich gerade vor mir, den Bläserturm der Stiftsbasilika.
Für die Tourist:innen welche den Literaturgarten besuchen, ist der Turm, das beliebteste Fotomotiv.
Vor mir ein hoch aufgewachsener Busch Liebstöckl. Oh, ich liebe dieses Kraut. Umrandet ist es von vielen verschiedenen Pfefferminzsorten.  Von Pfefferminze bis hin zur Zitronenminze.
Mir kommen so viele schöne Erinnerungen und Erlebnisse in den Sinn. Denn, als unser Malteserbub Tobi(as) noch bei uns war, waren wir in der warmen Jahreszeit täglich hier. Tobi liebte es im Literaturgarten im weichen Graz zu liegen, zu dösen, aber auch das Geschehen hier zu beobachten.
Jedoch auch im Winter drehte er hier gerne seine Runden, war einfach fröhlich und lebenslustig.
Ich werde nun sehr traurig. Mit einen Herzschmerz  und Tränen in den Augen verlasse ich den Garten.
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© Cathrin Baasner
Meine Kraftquelle – das heilsame Schreiben in der Natur

Verlag &Druck:
tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN:
Paperback:         978-3-347-39572-5
Hardcover:         978-3-347-39572-2
e-Book:                              978-3-347-39960-0



Vom Spaziergang mitgebracht: Donnergrollen

Am Abend, es war ungefähr halb sieben, hatten wir es schon entspannter. Die Schwüle des Tages hatte deutlich nachgelassen. Jetzt hatte Ghino Freude am Schnuppern und Entdecken. Und hopste fröhlich vor mir her. Leichtes Donnergrollen begleitet uns. Es braute sich ein Gewitter zusammen.
Als wir schon daheim waren, begann es zu regnen. Nur sehr dachte. Der Donner grollt noch immer.
Ich vermute, dass kein schweres Gewitter mehr kommen wird.  Ghino ist nun in seinem Zuhause. Ghinomama ist auch schon von der Arbeit zurück. So machen wir uns getrennt voneinander einen schönen Freitagabend. Herr Pizzinger hat sich ein sehr kühles Plätzchen ausgesucht. Bravo!
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Herzlich segnende Abend- und Gutenachtgrüße.

Vom Spaziergang mitgebracht: Schwüle zum aus der Haut fahren

Diese drückende Schwüle bei unserem Vormittagsspaziergang war beinahe unerträglich.
Deswegen fiel der  Spaziergang auch nicht sehr ausgedenkt aus.  Wir waren insgesamt fünfzig Minuten unterwegs. Auch Ghino hat unter der massiven Schwüle gelitten. Ich habe ihn sogar ein Stück des Weges auf den Arm genommen und getragen. Darüber war er dankbar. In den Wohnräumen ist es Gott sei Dank kühl.
Herr Pizzinger liegt schon seit den frühen Morgenstunden im verdunkelten Schlafzimmer mit leichtem zugeführtem  Ventilatorwind, lang ausgetreckt auf dem Bett. Herrlich!
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Liebe Grüße in den jungen Freitagabend mit Segen.