An der Schwelle zum November

Es ist Herbst

Die Dunkelheit übernimmt wieder langsam aber stetig die Oberhand. Die Ernte ist vollbracht, das Korn wurde eingefahren und die Speicher sind wieder gefüllt. Als letztes werden die Herbstfrüchte geerntet, Pilze und Nüsse, viele Früchte. Die Bäume prahlen geradezu mit ihrer Pracht von roten und gelben Blättern.

Es werden Dankopfer dargebracht an den Gott und die Göttin, die zu Ostara diese Frucht ermöglicht haben. Es ist die Zeit der Ruhe und der Freude. Man weiß, bald ist Winter die Dunkelheit und die Kälte. Aber ebenso weiß man auch, dass die Speicher gefüllt sind und man die Zeit gut überstehen kann. Es ist die Zeit des Abschieds, Abschied vom Sonnenlicht, Abschied von der Pracht. Bald beginnt ein neuer Kreis. In diesen Jahreskreislauf fällt das Ahnenfest.  Wir gedenken derer, welche den Wandel ins Licht vollzogen haben.
Sie sind im Lichtschloss Gottes auferstanden. Sterben um zu werden.

Lange Abende bei Kerzenschein bringen nun wieder eine neue Zeit-Qualität in unser Heim, in unsere Herzen, in unsere Familien, in unser Denken.
Alles ist im Wandel – so wie sich immer alles im Wandel befindet, nur jetzt ein wenig  intensiver und sichtbarer.

Nehmen wir diese Zeit dankbar an und gönnen wir unserer Seele ein wenig Ruhe, Gelassenheit und auch die Möglichkeit und Chance zum Wandel(n) und reifen.

Herzensgrüße und Segen in Besinnlichkeit und Harmonie!

Herbstdekorationen|Der Dienstag dichtet

Dekoriert
in herbstlichem Flair
sind die Blumenkästen,
Thujenzweige und Hagebutten mit
Efeu.

Zwischen
den Efeugirlanden
leuchten gelbe Maiskolben,
dazwischen gebundene Maschen aus
Naturbast.

Kombiniert,
sind Hauswurzen
und orangefarbene Blütenköpfe,
das Ergebnis sind zauberhafte
Arrangements.
***

Die orangefarbenen Blütenköpfe habe ich aus Baumwollstoffstreifen gefertigt.
Ich sende liebe Grüße, gute Wünsche und Segen.
Allerherzlichst!

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas, das sie bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

Gefühle und Gedanken zum Oktober

Die dunkle Jahreszeit

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und in doch absehbarer Zeit werden auch die Tage an Strahlkraft verlieren, sie werden trüber, grauer, dunkler. Nebelschleier und Nebelvorhänge werden fallen und wallen. Diese Jahreszeit die nun auf uns zukommt hat viel Heilkraft für uns bereit. Schwingen wir uns ein auf die Dunkelheit. Nur die die Dunkelheit kann das Licht geboren werden. Das Samenkorn liegt in der Dunkelheit und erfährt dort all das, was es zum Leben, zum Reifen und Werden benötigt. Dunkelheit ist positiv, ebenso positiv wie Licht. Dunkelheit bedeutet ebenfalls leben, so wie Licht und Luft leben verspricht.

Lassen wir uns bewusst einhüllen und umgeben von der nun herannahenden Dunkelheit. Wenn es in der Natur trüber wird, die Abende lang haben wir viele neue Möglichkeiten des Wachsens, des Werdens, der Gemeinsamkeit und vielleicht auch der Einsamkeit. Auch Einsamkeit kann viel Heilbringendes für uns Menschen bereithalten. Alles ist gut weil es ist und genau das was nun kommen wird brauchen wir. Es ist ein Trugschluss wenn Menschen denken dass dies auf uns negativ wirkt. Es kommt immer an die Herangehensweise an. Egal worum es geht. Wichtig ist, wie nähere ich mich einer Sache. Was interpretiere ich hinein und wie kann ich das Beste für mich und zum Wohle aller Beteiligten daraus machen.

Unsere Seelen brauchen die Ruhe, die Abgeschiedenheit. Unsere Seelen brauchen all das was uns eben Mutter Natur zu geben hat. Nichts ist umsonst und wir sollten alles annehmen. Denn nur so ist es möglich im Gleichgewicht zu sein und zu bleiben. Im Leben ist die Balance so notwendig. Leider haben viele Menschen genau die verloren. Weil sie so vielen Sachen nachjagen die ihnen wichtig erscheinen und genau dabei vergessen sie wie wichtig, notwendig und notlindernd oftmals ganz andere Elemente in ihren Leben wären. Genauso ist es mit der sich uns nähernden, sich ausbreitenden Dunkelheit.

Herzlichst mit viel Segen!
Habt einen freudvollen Sonntag!

Oktobergefühle

 Heute freue ich mich auf einen ausgedehnten Spaziergang mit Ghinoschatz. Er wird zwar heute tagsüber nicht bei uns sein. Jedoch werden wir einen gemeinsamen Spaziergang machen. Wir werden das unterwegs sein sehr genießen. Die Düfte der Natur und alles was sie uns in dieser Zeit schenken mag. Mit offenen Herzen nehme ich das an und sage Dankeschön.
Der Oktober schreitet rasch dahin, so sind wir schon wieder in der Monatsmitte angekommen. In den letzten Tagen wurde es deutlich sichtbar, dass es Herbst geworden ist. Lange haben sich die Blattkleider dicht an den Bäumen gehalten, doch nun regnet es zeitweise gelbe Blätter. Der Wind hat auch recht aufgefrischt. Er ist recht hurtig unterwegs. Ja, mittlerweile macht es mir ein gutes Gefühl, wenn es in der Wohnung kuschelig ist.
Allerheiligen, die Ahnenzeit liegt in der Luft. Menschen eilen mit Putzkübeln, schwarzer Graberde, sowie leuchtenden Chrysanthemen zu den Friedhöfen. Ich habe auch schon begonnen, am Balkon, für die Ahnenecke vor zu bereiten. Seit vielen Jahren gestalte ich diese „Gedenkstätte“. Beginnend mit 26.Oktober, endend mit den ersten Adventsonntag.
Umgehend wird für Advent um dekoriert. Doch alles wird ohne Stress von statten gehen.
Stress kann ich nur schwer ertragen, deswegen bin ich mit meinen Planungen schon etwas früher dran, damit ich wenn es soweit ist auch voll und ganz genießen und diese Gefühle leben kann. So, jetzt ist dieser Beitrag ein klein wenig ausführlicher geworden als gedacht.
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Ich wünsche uns allen einen mit Gold gesegneten Oktobertag,
herzliche Grüße, Wünsche – bleibt gesund.

Gedicht zum Monat Oktober

Gut erholt strahlt die Natur,
erfrischend war die Regenkur.
Die Blüten leuchten um die Wetter,
die Blätter tragen Perlenkette.
Die Äcker sind schon umgepflügt,
langsam sich der Herbst einfügt.

Ich wünsche uns allen einen zauberhaft-goldenen Oktober
mit Segen an jedem Tag!

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