Der Dienstag dichtet: alles zu seiner Zeit

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas,
das sie bewegt. Danke dir Katharina für diese Initiative! Gerne mache ich mit.
Das ist mein Beitrag dazu:
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Leberblümchen unter trockenen Laub,
darüber legt sich feiner Blütenstaub.
Am Wegesrand das Entenpaar,
im Wasser schwimmt der Rest der Schar.
Vöglein auf feinen Äschen sitzen,
ebenso junge, frische Blattknospenspitzen.
Die Forsythie zeigt stolz ihr Blüten,
andere wiederum sich vor Kälte noch hüten.
Nicht alles erwacht in der Natur zugleich,
das macht die Vielfalt so reich.
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Von mir zu dir – zu euch nur Wundervolles
und Segen.

 

Gedicht zum Monat: März

Der Frühling tritt heut kraftvoll auf:
jetzt ist er dran im Jahreslauf.
Mutig nimmt er das Zepter an,
weil er gut regieren kann.
Regieren heißt gutes Verwalten,
und niemals irgend Etwas spalten.
Es heißt auch reichlich Liebe schenken,
denn nur Liebe kann gut lenken.
Er streichelt uns mit sanftem Wind
damit wir, geborgen wie ein Kind
durch die Frühlingstage gleiten,
die uns Schönes nur bereiten.
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Herzenswarme Frühlingssegensgrüße!

Reimplauderei zum Tag

Regen ist nun aufgetrocknet,
auf den Gräsern auf dem Feld.
Maiblütig zeigen sich die Beete,
weil so bunt ist jetzt die Welt.

Maifrische Segensgrüße!

Wetterstimmung

Gefühlsmäßig
ist die
Wetterstimmung nicht frühlingshaft,
sondern  entspricht eher dem
Herbst
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Für mich ist das nicht schlimm,
weil die die herbstlichen Wetterstimmungen sehr gerne hab.
Alles Liebe und Segensmomenten mit Glücksgefühlen!

Aus dem seelischen Gleichgewicht

Im Moment bin ich etwas unrund. Gestern Nachmittag ist mir das richtig bewusst geworden. Ich weiß auch was dies bei mir verursacht. Ja, es klingt eigenartig, doch es ist der nahende Frühling. Nicht der Frühling, sondern das Verhalten und die Erwartungshaltungen der Menschen. Als hochsensibler Mensch, spüre ich das Drängen und das Wollen der Leute. Sie sind unruhig, weil sie so viele Pläne im Kopf und im Herzen haben. Sie wollen und sie müssen, vor allem denken sie, dass sie müssen. Viele wissen nicht was sie als Ersten tun sollen, aktiv werden sollen. Dieses Fühlen bringt mich aus dem Gleichgewicht.
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Ich wünsche uns Ruhe und Gelassenheit!
Segen sei immer und überall!