Überraschungsbesuch

Überraschung am Freitagnachmittag. Kurzfristig hat Lieblingstochter beschlossen, das Wochenende mit und bei uns zu verbringen. Ja, das ist eine Freude. Als Tochter ankam, war auch Ghinohund noch bei uns, weil er erst gegen zwanzig Uhr abgeholt wurde. Das war für uns alle sehr schön. Lieblingstochter hat sich bereit erklärt, das Abendessen vorzubereiten.  Zweimal Freude, erstens weil ich das nicht machen musste, zweitens, weil sie hervorragend kocht. Wenn Töchterchen kocht, mundet es mir noch einmal so gut. Am Samstag und den Sonntag haben wir die Zeit miteinander sehr genossen. Glückselige, liebevolle, gemeinsame Tage.
Mein Herz ist voll Freude und mütterlicher Dankbarkeit.

Liebeste Herzensgrüße hinaus zu euch – hinaus in die Nacht!

Ausgedehnter Spaziergang mit Herrn Ghino

Drei Stunden am Stück war ich mit Ghinohund unterwegs.
So ausgedehnte Spaziergänge, sind nicht Ghinos Leidenschaft.
Deswegen war ich überrascht, als er nach zwei Stunden, nicht nach Hause wollte.
Der liebe Hundeschatz hat  auch mittlerweile am „Bankerl sitzen“  Gefallen gefunden. Das hat unser Tobi sehr geliebt. So haben wir es uns im Literaturgarten gemütlich gemacht. Anschließend mussten wir einen anderen Weg als sonst wählen, weil der bekannte, wegen querliegender Bäume gesperrt ist. Zu meiner Freude kamen wir an herrlichen Brennesseln vorbei.  Klar habe ich etliche davon geerntet und daheim zum Trocknen an den Sonnenplatz gelegt. Ghino war müde, doch glücklich.
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Liebeste Herzensgrüße hinaus zu euch – hinaus in die Welt.

Der Mensch denkt – die Göttlichkeit lenkt

Gestern wolle nur Brennesselsamen sammeln, doch als ich den Valerienweg entlang ging, riefen die Kriecherl von den Bäumen. „Nimm uns mit, nimm uns mit, sonst verfaulen wir. Zwei Sorten, rote und gelbe Kriecherl, hingen wie in feinsten Schlaraffenland an den Ästen. Selbstverständlich musste ich einen Stopp einlegen und ernten. So kam es, dass ich heute, nicht so wie am Freitag beim Freitagfüller geschrieben, nur das mache was ich Moment mag. Denn diese Früchtchen wollten verarbeitet werden. Ich habe sie eingelegt als Kompott. Herausgekommen sind acht Gläser voll von den roten, und elf von den gelben Köstlichkeiten. Brennessel sind ebenfalls versorgt.

Liebeste Herzensgrüße hinaus zu euch – hinaus in die Welt.

Die Natur zeigt es uns auf

Marillenkauf

Telefonisch erkundigte ich mich beim Obstbauern, ob es möglich sei, dass ich noch einmal Marillen kaufen könne. Die Auskunft war, dass ich nächsten Montag, noch einmal nachfragen soll.
Danach werde ich auf eine Warteliste gesetzt. So weit so gut. Doch dieses Gespräch mit der Obstbäuerin klang noch lange in mir nach. Es gibt also eine Warteliste, um an Marillen zu kommen.
Die Quintessenz meines Nachdenkens ist folgende. Jahrzehntelang haben die Menschen verschwendet, statt verwendet. Herrliche Lebensmittel landen im Müll. Nun zeigt die Natur auf dass nicht alles unbegrenzt zu haben ist. Vielleicht lernt Mensch dadurch einen guten Umgang mit Lebensmitteln.

Liebeste Herzensgrüße hinaus zu euch – hinaus in die Welt.
Und Segen der euch glücklich macht!

Der Herr Paketzusteller und das Kompott

Unser Paketzusteller von der Post ist freundlich, zuvorkommend, hilfsbereit.
Er ist stets bemüht alles zur Zufriedenheit der Kunden zu tun. Dieser Herr macht nicht Dienst nach Vorschrift, sondern bei Weitem mehr. Ich hatte den Impuls, ihm eine kleine Freude zu machen. Aber womit?  Ich weiß gar nichts über diesen Mann. Beim Obst einkochen, kam mir der Gedanke, ihm selbstgemachtes  Kompott zu schenken. Als er mir vor zwei Tagen ein Paket zustellte, fragte ich, ob er das möchte.  Apfelkompott und Dreifrüchtekompott. „Da sage ich ganz sicher nicht nein“, war seine Antwort. Die Freude darüber war sichtbar, als ich es ihm überreichte.
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Manchmal ist es ganz einfach Jemandem eine kleine Freude zu bereiten.
Seine Freude ist meine Freude!
Herzenssegensgrüße in diesen Nachmittag!