Sich mit der eigenen Lebensgeschichte aussöhnen

Inspiriert zu diesem Beitrag wurde ich durch diesen
Text auf Kopf und Gestalt von Gerhard.

Du bist so anders

Jahrzehntelang hat es gedauert, um bestimmte Eigenschaften an mir annehmen zu können. Heute darf ich behaupten,  es hat sich vom Fluch zum Segen gewandelt.Schon in frühester Kindheit,  sagten Menschen zu mir: „Du bist so anders!“ Egal, was ich sagte, was ich tat, was mich bewegte:  „Du bist so anders!“  Es wurde negativ bewertet. Diese Feststellung dieser Leute, verletzte mich. Ich fühlte mich schlecht. Mir wurde vermittelt, dass ich so wie ich bin, nicht in Ordnung wäre.In der Schule, war ich Außenseiterin Nummer eins. Beim Elternsprechtag bekam meine Mutter folgende Auskunft. „Monika ist so anders als die anderen Kinder! Damit können die Kinder nicht umgehen!“ Meine Mutter forderte, mich anzupassen in der Schule. Weil ich es damit einfacher hätte.
Trotz aller Bemühungen, ich schaffte das nicht.
Also, in der Schule, Lehre, an der Arbeitsstelle, von meinen Schwiegereltern.  Es gab eben jederzeit etwas auszusetzen an mir. Besonders mein damaliger Ehemann ließ mir das sehr spüren. „Du passt einfach nicht zu uns! Lass mich in Ruhe, mach was du willst.“  Die Angelegenheit war für ihn erledigt. Ihm widerstrebte es, sich wirklich auf mich einzulassen. Ich selbst mochte ich dieses anders sein auch nicht. Es brachte nur Schwierigkeiten. Ich wollte einfach nur dazu gehören. Akzeptiert werden. Freunde haben. Nach Jahren wandelte sich die Lage. Ich lernte Menschen kennen, die sagten: „Du bist so anders, als die meisten Menschen. So wohltuend anders.“ Es kamen mehr und mehr Menschen in mein Leben, die sich dadurch bereichert fühlten. Mit mir Zeit verbringen und mich richtig kennenlernen wollten. Heute, werde ich von niemandem in meinem Umfeld deswegen getadelt, sondern geliebt und wertgeschätzt. Wie unendlich glücklich und dankbar bin ich darüber, anders sein zu dürfen. Es bereichert mein Leben und ich danke für den Segen und das Glück das ich dadurch erleben darf.

Herzliche Grüße mit lieben Segensgedanken!

Sexarbeiterinnen-Tag

H erabgewürdigt oftmals
U nehrenhaft behandelt. Sexarbeiterinnen im
R otlichtmilieu, als letzte und
E inzige Chance.

Segens- und Herzensgrüße!

Juni| Der Dienstag dichtet

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas, das sie bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

Der Juni ist angekommen

Wer klopfet an? Wer will herein?
Oh ja, das kann doch nur Herr Juni sein!
Tritt ein mein Freund und sei uns Gast,
für dreißig Tage machst du Rast.

Du bist schon da, es ging so schnell,
bist wohl ein hurtiger Gesell.
Karotten, Beeren, Allerlei,
hast du in deinem Korb dabei.

Den liebenswerten Rosenduft,
legst verschwenderisch du in die Luft.
Den Kindern bringst du Spiel und Spaß,
im Garten und im kühlen Nass.

Auch feiern dürfen wir mit dir,
drei Geburtstagskinder sind bei mir.
Ich danke dir für deine Zeit,
die du zu schenken bist bereit.

Ich hoffe und wünsche einen reich gesegneten Juni!

Nachhaltigkeits-Tag

N achhaltigkeitsachtsamkeit!
A n alle Menschen:
C haos haben wir schon genug
H interlassen. Wir sind verpflichtet
H auptaugenmerk
A uf die Natur, demzufolge auf unseren
L ebensstil zu achten.
T rachten wir danach,
I n jeden Augenblick unserer Handlungen
G ewissenhaft mit Ressourcen umzugehen!

Segens- und Herzensgrüße!

Tag der Weinbergschnecke

Kleine rote Weinbergschnecke,
liegst am Weg und schaust mich an.
Sollst doch wieder zu der Hecke,
kleine rote Weinbergschnecke!
Doch klebst du hier wie ’ne Zecke.
Musst doch weg, sag mir nur wann!
Kleine rote Weinbergschnecke,
liegst am Weg und schaust mich an.
***

Schnecke auf Thujen
am Boden trockener Ast
Himbeerstrauch blüht
***
Nächtlicher Regen
getränkt sind Äcker, Wiesen –
Schnecken und Würmer
***
Pfingstmontagsgrüße mit Segen!