ABC – Etüden 45.46.20 | Nachtlicht – lieblich – teilen

Christiane hat wieder zu den ABC-Etüden eingeladen,
mit einer Wortspende von Kain Schreiber.
3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Nachtlicht – lieblich – teilen
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Eine Ehe

Lieblich war ihr Heim gestaltet
ein Nachtlicht brannte im Vorgarten
als Ehepaar teilten sie Freude und Leid

Achtundzwanziger nach Helmut Maier
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Brauchtum

In den Bergen ist es Brauch,
heut noch so und früher auch.
Am Fensterbrett ein Nachtlicht steht,
damit der Strahl ins Jenseits geht.
Heilsam ist es für die Wesen,
weil sie in diesem Licht genesen.
So lieblich warm fühlt sich das an,
die Liebe die man teilen kann.
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Ahnenverehrung

Nachtlichter brennen
lieblich strahlen sie hinaus
geliebte Menschen

sie beleuchten den Grabstein
teilen so die Dunkelheit
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… gute Nacht ihr Lieben!
DANKE für eure Besuche!
Segen!

ABC-Etüden 45.46.20 | Nachtlicht – lieblich – teilen

Christiane hat wieder zu den ABC-Etüden eingeladen,
mit einer Wortspende von Kain Schreiber.
3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Nachtlicht – lieblich – teilen
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Der Hausaltar

In einer Ecke ihres Schlafzimmers hatten meine Großeltern einen feinen, lieblich angerichteten  Hausaltar.  Diesen schmückte eine weiße selbstgehäkelte, mit Wäschestärke eingesprühte  Spitzentischdecke. Kunstblumen waren nach Höhe und Farbe drapiert. Direkt in der Ecke hing ein Kruzifix. Dahinter steckte eine Rose, ebenfalls aus Kunstsoff.  In leuchtendem Rot. Altar unter dem Kreuz thronte eine Marienstatue. Nach dem Ebenbild der lieben Frau von Lourdes. Davor stand zu jeder Zeit ein Nachtlicht. Das die Großeltern jeden Abend vor dem Schlafengehen entzündeten. Dieser nachtlichtbeleuchtete Hausaltar verbreitete eine liebliche Atmosphäre.  Die Freude darüber teile ich mit meinen Großeltern, indem ich einen Hausaltar bei mir eingerichtet habe.

Drabble 1oo Worte (Überschrift zählt nicht dazu)

… liebe Grüße … Segen …

ABC – Etüden

Dank Christiane geht die Erfolgsstory der Etüden weiter,
Die Wortspende stammt diesmal von Mutiger leben.
Folgende Worte sind in einem maximal 300 Worte umfassenden Text zu verwenden:

43/44.20   Schmutzfink, fabelhaft, mopsen

Der Spaziergang
Drabble

Blauer Himmel, Sonnenschein, Blattgold auf Wiesen und Wegen. Also, fabelhafte Voraussetzungen für einen ausgedehnten Spaziergang mit meinem Tageshund Ghino. Fröhlich machten wir uns auf den Weg. Nach gut zwei Stunden über Stock und Stein sahen seine weißen, gelockten Haare auf seinen Pfötchen schon dunkelgrau bis schwarz und etwas struppig aus. Man könnte fast denken, Ghino hätte dunkle Stiefelchen an seinen Beinen. Mit einem Wort, Herr Ghino war als liebenswerter Schmutzfink unterwegs. Unsere Nachmittagswanderung machte dem Hundebuben sichtlich Spaß und vermutlich auch hungrig. Denn wie könnte es sonst sein, dass er sich daheim angekommen, aus Herrn Pizzingers Leckerli-Box ein Würstchen mopste.
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41/42.20   Landvermesser, undankbar, aussetzen

Der Findling
Drabble

Friedrich war ein Landvermesser wie er im Buche steht. Er würde keine Sekunde vor offiziellen Arbeitsschluss seine Arbeit niederlegen. Doch an diesem Tag war es anders. Friedrich fühlte sich unwohl. Deswegen beschloss er mit seiner Vermessungstätigkeit aufzuhören. Unter einem Kastanienbaum fand kam er zur Ruhe. Plötzlich vernahm er rascheln, sowie leises Jammern. Friedrich erschrak. In der Wiese lag ein hilfsbedürftiges Kätzchen. „Oh Gott, ein ausgesetztes Katzenjunges. Kaltblütige, undankbare Menschen“, dachte er. Liebevoll nahm er den Findling an sich, um ihn daheim zu versorgen. Aus dem verstoßenen Katzenmädchen ist mittlerweile eine Katzenmadame geworden. Sie wird von der gesamten Familie innig geliebt.
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39/40.20   Pilze, traurig, schlafen

Freudige Überraschung
Drabble

Aus Vorsichtsmaßnahme hatte Beate ihre Eltern seit Wochen nicht besucht. Darüber waren sie wirklich sehr traurig. In den nächsten Tagen feierte Mutter einen runden Geburtstag. Den wollte sie keinesfalls ungewürdigt vorbei gehen lassen. Beate kündigte für den Festtag ihren Besuch und die selbstgebackene, von den Eltern begehrte Nusstorte an. Mamas Geburtstag ist im Herbst, so sollte diese auch herbstlich mit Marzipanfiguren dekoriert werden. So entschloss sich Beate aus passend eingefärbtem Marzipan, Pilze, Blätter, feines Astwerk und kleine Kürbisse zu fabrizieren. Die Freude an Mutters Ehrentag war herzinniglich. „Nachdem du endlich wieder hier warst, können wir gut schlafen“, verkündete  der Vater.
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37/38.20   Idee, engelhaft, vergraben

Ideen haben wir sehr viele,
doch leider führen nicht alle zum Ziele.
Manche sind wirklich engelhaft,
doch sie werden vergraben – dauerhaft.
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Das meine Lieben ist jetzt erstmal ein Versuch.
Ich werde abwägen , ob ich mitmache,
weil ich bin nun mal keine Geschichtenschreiberin … 🙂 😦
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Gute Nacht und Segen!