26. Schreibimpuls | Lockdown-Lyrik 26/05 #1

Lyrimo Dagmar lädt uns im Mai täglich zum Mitschreiben ein.

26.Schreibimpuls:
Nütze die Möglichkeiten: „Zum Kaffee bei mir…“
(den Zeiten entsprechend) und mit wem,
wo, das sei euch wieder freigestellt,
genau so frei wie die Gedichtform es heute ist.

„Zum Kaffee bei mir…“
Heute kommst du zum Kaffee,
ich freue mich wenn ich dich seh´.
So lange waren wir getrennt,
dieses Dilemma man Lockdown nennt.
Zu besprechen gibt es viel,
über unser Leben und unser Ziel.
Wir werden wieder philosophieren,
uns in allerhand Gedanken verlieren.
Mit unseren Worten malen wir Bilder,
für eine bessere Welt – für alle Kinder.
***
Bleibt gesegnet und behütet!



Gedenktag der vermissten Kinder

Spurlos verschwunden ….

Heute wird weltweit der vermissten Kinder gedacht.
Ich schenke ihnen meine Gedanken, meine Traurigkeit,
gedenke der verzweifelten Eltern, Geschwister,
Familien, allen Betroffenen ….
Segen und Wunder!

25. Schreibimpuls | Lockdown-Lyrik 25/05

Lyrimo Dagmar lädt uns im Mai täglich zum Mitschreiben ein.

25. Schreibimpuls: 
Wunscherfüllungen, Träume, und was noch so zu tun wäre…
jetzt wollen wir erst einmal wieder ein Gedicht schreiben.
Und wir fangen alle mit dem gleichen Satz an:
„ Siehst du den Sprung…„

Siehst du den Sprung den ich wage,
den ich schon so lang in mir trage.
Er reift heran in meinem Sein,
doch bisher fühlte ich mich klein.
Doch jetzt bin ich so stark geworden,
dass ich springe ohne Sorgen.
Siehst du den Sprung den ich nun wage,
den ich schon lange in mir trage.
Er ist gereift in meinem Sein,
wahrhaftig, ich fühl´ mich nicht mehr klein!

Ich schicke euch ein Füllhorn voll Freude und Segen
mit Mut, Stärke und Vertrauen!

Nachtrag:

Siehst du den Sprung – dort –
in den Fensterscheiben
in den alten Gemäuern
im Spiegel
in der Hauswand

siehst du den Sprung
zwischen den Menschen
in ihren Herzen
in ihren Seelen
in ihren Leben

siehst du den Sprung
zwischen den Völkern
den Kulturen
den Religionensiehst
du die Sprünge
sie werden tiefer,
breiter, offener, gefährlicher
seht ihr die Sprünge,
sie werden zu Kluften, zu Gräben,
unüberwindbar, unmenschlich
lasst uns überwinden, kitten, zusammenfügen

Herzliche Abendgrüße mit Segen!

Gedanken| Der Dienstag dichtet

Der Weg Gedanken

Der Weg der Gedanken,
er kennt keine Schranken.
Gedanken sie ziehen,
ich kann nicht entfliehen.

Gedanken umkreisen,
die herrlichsten Weisen.
Sie ziehen und ranken,
bringen mich oft ins Wanken.

Sie drängen hinein,
in das Herzkämmerlein.
Weil siegesbewusst,
machen sie manchen Frust.

Doch ich bin einfach froh,
mein Herz brennt wie Stroh.
Gedanken sie sind,
mein herzliebes Kind.
***
Herzliche dienstagdichtende Grüße und Segensmomente!

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas, das sie bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

Zum Festtag der Buchstaben

Darf ich mich vorstellen, ich bin
das A – mit mir hat Alles angefangen
das B –  schenke dir täglich Blüten und Blumen
das C –  gebe dir Charakter, Charisma und Charme
das D –  lege in dein Herz duftend – Demut und Dankbarkeit
das E –  verwöhne dich mit Eleganz und Eloquenz
das F –  gebe dir Frohsinn, Freude und die Fröhlichkeit
das G –  schenke dir den Geburtstag und – die tollsten Gefühle
das H –  gab´ dir Humor und zeig dir den Himmel
das I –  durch mich wirkst du sehr individuell
das J –  ich beginne das Jahr nämlich, mit dem – Januar
das K – ganz geschwind, ich schenke dir – dein Kind
das L –  durch mich – gibt es die Liebe und – das Leben
das M – du bist geliebt, denn du hast – deine Mutter
das N – ruh´ dich aus – stets mache ich den Tag – zur Nacht
das O – in dein Leben bringe ich Ordnung und Offenheit
das P – vergiss mich bitte nicht – ich bin die Pünktlichkeit
das Q – aus mir entspringt – die göttliche Quelle
das R – ich schenke dir Ruhe und rote Rosen
das S – bringe in dein Leben – Sterne, Sonne und den Segen
das T –  ganz ohne Reue, bringe ich in dein Haus – die Treue
das U – Hüter des Universums und der Unendlichkeit
das V – geh den Weg mit mir – voll Vertrauen
das W – ich spende dir kristallklares, lebendiges Wasser
das X –  durch mich gibt es den Xaver mit seinem Xylophon
das Y –  würze die  Suppe mit dem Kraut des Ysop
und ich das Z – mir unterliegt des Lebens  Zauber, Zärtlichkeit und Zuversicht.

Jetzt haben wir uns vorgestellt,
der Eine sich immer – zum andern gesellt.
Denn wie es so ist in diesem Leben,
Einen alleine kann es nicht geben.
Wir brauchen uns alle, nur so kann es gehen,
einer alleine, kann nicht bestehen.

Herzliche fröhliche Grüße!