Lyrik-Juli 2022 – Tagesthema: belogen

Die zerstörerischen Kräfte der Lügen

Sie zerstören das Vertrauen in jener Person die belogen wird. Klar haben nicht alle Lügen dieselbe Wirkung. Es ist schon ein Unterschied, ob mich mein Lebenspartner, eine mir nahestehende Person belügt, oder ob mir Irgendwer irgendwas erzählt.
Je wertvoller mir ein Mensch ist, desto dramatischer wirken Lügen sich aus. Als ich meine Erfahrungen durch Lug und Betrug einmal einer Freundin erzählte, bekam ich folgende Antwort:   „Selber schuld! Es gehören immer zwei dazu. Einer der lügt und einer der sich belügen lässt!“
Darüber habe ich sehr intensiv nachgedacht. Anfangs dachte ich, dass ich einfach dumm war, zu dumm um zu erkennen, dass ich belogen wurde. Doch ich habe erkannt, dass es anders war. Ich war nicht dumm, sondern ich habe vertraut. Einem Menschen den ich sehr liebte so vertraut, wie auch er mir vertrauen konnte. Meine Meinung ist, dass Vertrauen und Liebe kein Zeichen von Dummheit, sondern von einem offen, fühlenden, mitfühlenden Herzen sind.

Herzliche, lyrische Grüße hinaus in die Welt.
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Vom Spaziergang mitgebracht: nur Schönes

Mit unserem abendlichen Spaziergang starteten wir kurz nach achtzehn Uhr. Das war der rechte Zeitpunkt für Ghino, denn er hatte Riesenspaß und Freude.  Ich sah im an, dass er sich aus vollstem Herzen freute. Mittlerweile war der Himmel schon recht bedeck. Das Beste war, dass es die Windgeister so gut mit uns meinten und uns die ganze Zeit über begleiteten.
Dadurch konnten wir die Zeit des Spazierganges so richtig genießen. Wir sind zwar einem sehr unfreundlichen Zeitgenossen begegnet. Das heißt als wir an seinem Haus vorübergingen und Ghino
einen Blick unter den Gartenzaun hindurch wagte, kam von ihm die prompte Ansage: „Schleich de!“
Aber von so einem trolligen Proll, lassen wir uns die gute Laune nicht verderben.
Zuhause angekommen, haben wir noch gemeinsam die Essenplätze der Vögel versorgt, die uns mit frohem Gezwitscher begrüßt haben. Ghino hat sich während ich die Arbeit verrichtet habe ins Gras zum Kübel mit dem Vogelfutter gelegt um diesen zu beschützen. Naja, wer weiß wer daherkommt!
Als wir mit dem Nachfüllen fertig waren, wollte der süße Ghinomann noch eine Runde um die Siedlung gehen. Schließlich musste er noch nachschauen, ob sich eventuell ein Kätzchen unter einem der geparkten Autos in den Ruhemodus begeben hätte. Jawohl so war es auch.
Danach habe ich Ghinoschatz in sein Daheim gebracht. Alles in allem, ein glückseliger Tag. Herr Pizzinger genoss beinahe ganztägig, das abgedunkelte Schlafzimmer in der Nähe des Ventilators. Ich danke für alles Gute und Schöne.
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Ich wünsche uns allenm nur Herrliches und Wundervolles
im Lichte des Segens.

Lyrik-Juli 2022 – Tagesthema: Tarzan

Seine Eltern waren verstorben,
was ist aus dem Jungen geworden?
Menschen hatten sich nicht angenommen,
viele dachten, er sei verkommen.
Doch der Bub war klug und weise,
zu den Affen ging seine Lebens-Reise.
Von nun an hatte er mit denen gelebt
sein Leben war mit dem ihren verwebt.
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Herzliche, lyrische Grüße hinaus in die Welt.
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Erzähl und schreib doch mal: 7/22 „Meine Kinder- und Jugendzeit“

Nachhaltiges Mitmachprojekt von der Erinnerungswerkstatt
Folge der Einladung von der Erinnerungswerkstatt.
Heidi Maria Stadler lädt dazu ein.

Das Thema für Juli 2022: Meine Kinder- und Jugendzeit

Welche Spiele habt ihr allein oder mit euren Freunden in der Kinder- und Jugendzeit gespielt?
Rot war das Fahrgestell meines Dreirades. Gelb war die hölzerne Sitzfläche lackiert.
Meine innige kindliche Liebe hing daran.  Ständig war ich damit unterwegs. Sogar in der kalten Jahreszeit hatte ich die Möglichkeit in dem Teil des überdachten Hofes herumzukurven. Außerdem gab es einen großen Raum im Hause, welcher Richtung Hof gelegen war. Dort verrichtete meine Oma viele Arbeiten des bäuerlichen Lebens.
Am besten erinnere ich mich daran, dass sie dort Butter und Rahm gemacht hatte, aus der Milch unserer Kühe. Wenn Oma arbeitete, oder auch meine Mama hatte dort zu tun, war ich mit meinem Wahnsinnsgefährt mit dabei. Mein Cockerspaniel Rolli, den mir meine Eltern aus einem Urlaub mitgebracht hatten war stets dabei.
Eines Tages war ich im Freien flott unterwegs. Vielleicht etwas zu rasant, denn ich
hatte die Herrschaft über mein Fahrzeug verloren. Rumpelt eine Böschung hinunter durchs steile Bachbett  durch, landete direkt im Bach.  Ja, das war aufregend, denn alleine konnte ich mich nicht befreien. Uiii, da ist Mama angerauscht gekommen, um mich heraus zu befördern. Meine Liebe zum Dreirad wurde dadurch jedoch nicht geschmälert.
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Viele, liebe Grüße und Segenswünsche von mir zu dir.






Vom Spaziergang mitgebracht: kein Spaziergang

Also, auf Grund unerträglich hoher Außentemperaturen haben wir keinen Mittagsspaziergang gemacht. Wir waren im Garten. Ich hatte einige Dinge erledigt dort, die zu tun waren. Ghino leistete mir Gesellschaft und hat seine erledigt und mir bei den Blumen beziehungsweise Hauswurzen und Steingartenpflanzen versorgen, Beistand geleistet. Zu dem Zeitpunkt lag der Teil des Gartens noch im Schatten. Das war schön und Ghinohund fand es interessant und lustig.
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Ich grüße euch sehr herzlich.