Impulswerkstatt – November 2020

Das Bild gibt es hier bei Frau Flumsel und Myriade zu sehen.

Bild 1:

Die Seifensiederin

Lavendel-, Rosen-, Blütenduft,
der ist im Haus, liegt in der Luft.
Seifen sind ihre Leidenschaft,
weil sie damit Schönes schafft.

Seifen sieden ist kein Kinderspiel,
es bedarf der Umsicht viel.
Die Werkzeuge sind vorbereitet,
die Arbeit wird dann eingeleitet.

Fette und Öle in die Lauge hinein,
schon bald entsteht der Seifenleim.
Mehr darf ich hier nicht verraten,
hat mir die Seifensiederin geraten.

Sie liebt die Arbeit an den Seifen,
sie sind Kunstwerke die reifen.
Täglich macht sie Stück für Stück,
sich dran zu freuen ist ihr Glück.
***

Bild 2:

Es war einmal ein Samenkorn

Von einem unbekannten Ort,
trug der Wind ein Samenkorn fort.
Er nahm es zärtlich in den Arm,
suchte ein Plätzchen, weich und warm.

Der Wind legte es in der Erde Schoß,
mit der Bitte: „Es gedeihe famos!“
Mutter Erde nistete das Samenkorn ein,
Sonne und Regen umsorgten es fein.

Vom Samen zum Sprössling hinauf zum Licht,
Naturwundersames das Bände wohl spricht.
Ein einmaliges Pflänzchen wurde daraus,
es sieht stark und lebensfroh aus.
****

… mit herzenswarmen, sonnigen Grüßen in diesen Novembertag …
… Segen … Freude … Wohlergehen …


Die kollektive Schreibaktion Impulswerkstatt wird präsentiert von Frau Flumsel und Myriade. Jeden ersten Montag im Monat veröffentlichen Myriade und Sabine zwei Fotoimpulse. Autor*innen sind eingeladen diese Impulse zum Schreiben verschiedenster Textsorten aufzunehmen.

Impulswerkstatt – Oktober – zu Bild 2

Das Bild gibt es hier bei Frau Flumsel und Myriade zu sehen.


Der Fischkönig

Es war einmal ein Fischer. Er lebte mit seiner Frau in einem kleinen, idyllischen  Dorf direkt am Meer. Tagein, tagaus, jahrein, jahraus fuhren sie mit ihrem Booten aufs offene Wasser und legten ihre Fischernetze aus. Danach warteten sie gemeinsam am Ufer, bis es Zeit war ihre Beute einzuholen. Sie lebten vom Fischfang.
Die gefangenen Fische kaufte der Wirt des einzigen Gasthauses im Ort, welche er dann verarbeitete und als einzige Speise seinen Gästen anbot. Gasthaus ist wohl nicht die rechte Bezeichnung dafür. Eine heruntergekommene Spelunke trifft es wohl besser.
Es herrschte dort ein rauer Ton. Die Luft war zum Schneiden dick, verraucht und alkoholgeschwängert. Dass reichlich Alkohol floss, hatte für den Wirtsmann noch einen weiteren Vorteil. Nämlich den, dass er die Betrunkenen beim bezahlen ihrer Zeche auf niederträchtigste Weise betrog.
Eines Tages, als das Fischerpaar wieder am Meeresufer saß um auf das Einholen der Netze zu warten, geschah etwas ganz Besonderes. Auf einmal begann an einer Stelle, nahe des Ufers, das Wasser zu brodeln. Sekunden später verfärbte es sich in pures Gold. Der Fischer und seine Frau waren so geblendet, dass sie kurz die Augen schließen mussten. Als sie dieser wieder öffneten, stand vor ihnen ein wunderschöner Goldfisch auf seinen Schwanzflossen und begann mit ihnen zu reden. Der Goldfisch bat sie aufzuhören mit diesem Geschäft. Sie sollten lieber die Fische am Leben lassen. Der Fischer erklärte ihm, dass es nicht möglich sei, weil sie von dem Geld was sie dafür bekommen leben müssten. Der goldene Besucher schlug ihnen vor, dass er für sie sorgen werde. Er würde sie reichlich belohnen, so reichlich, dass sie nie mehr Mangel leiden müssten. „In zwei Nächten und drei Tagen, komme ich wieder um zu fragen, wie eure Entscheidung ausgefallen ist.“ Nachdem diese Worte gesprochen waren, verschwand der goldene Fisch wieder im Meer.
Die Fischerfrau, redete ihrem Mann gut zu. Sie wäre gerne auf dieses Angebot eingegangen. Zumal es ihr sowieso ein Gräuel war Fische zu fangen um sie zu töten. Die Antwort, welche der Mann für seine Frau hatte war einfach nur.“Weib, bist du verrückt, wir haben das alles nur geträumt. Wie soll denn das Wirklichkeit sein!“ Wie so oft, wagte sich die eingeschüchterte Ehefrau, ihrem Mann nicht zu widersprechen.
Wieder saßen die Zwei am Meeresufer und warteten. An den Gold-Fisch hatten sie nicht mehr gedacht. Doch, es geschah genau so, wie es sich schon vor ein paar Tagen zugetragen hatte. „Nun ihr zwei Fischersleut, wie ist eure Antwort auf mein Angebot“ sprach der goldlichtfunkelnde Fisch. Der Fischer erhob sich wutentbrannt und schrie. „Du elender Betrüger. Ich fasse dich gleich! Ich werfe dich zurück ins Meer dass dir dein Genick bricht!
Was bildest du dir ein“ schrie er und versuchte den Goldfisch zu fassen. „Gut, ganz wie ihr wünscht“ sagte der  goldene Fischkönig und tauchte unter. Genau in diesem Augenblick kam eine schwarze Wolke auf die Fischersleute zu, begleitet mit brausen und tobenden Donner. Seit dieser Sekunde, sitzt der Fischer mit seiner Frau versteinert am Ufer des Meeres.
***
Herzensgrüße hinaus in die Welt … Segen …

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Impulswerkstatt – Oktober – zu Bild 1

Das Bild gibt es hier bei Frau Flumsel und Myriade zu sehen.

Bild 1:

Aufgemalte
Kraftrunen verstärken
zusätzlich die intensive
Heilkraft der Äskulapnatter dem
Medizinwappentier
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Heilsam
die Urkraft
für alles Lebende
mit dem Universum verbunden
Schamanen
***
Ein schlichtes Holzbrett
mit aufgemalten Zeichen –
hier gehts zum Heiler
***

… alles Liebe und einen freudigen Freitag-Abend mit Segen …

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Impulswerkstatt – Oktober – zu Bild 2

Das Bild gibt es hier bei Frau Flumsel und Myriade zu sehen.

Die Liebenden
Umschlungen sitzen sie am Meer,
sie haben ihre Liebe, sie brauchen nicht mehr.
Ein Symbol für die Liebe und Herzenskraft,
zu zeigen, dass gemeinsam man alles schafft.
Bei Sturm oder Regen, bei Ebbe und Flut,
die Zwei hier zu sehen, das macht einfach Mut.
Verschmelzung der Seelen, in Liebe vereint,
wenn der Himmel auch Grau, ihre Sonne sie scheint.
***
Inmitten
von Steinbrocken
ein ewiges Liebesmonument
Ritualplatz für Liebende im
Heilsteinkreis
***
Ritueller Hochzeitsplatz
Ein keltischer Kultplatz für Menschen die lieben,
die wollen, dass ihre Liebe in Stein wird geschrieben.
Sie kommen hierher um sich das JA-Wort zu geben
und nie mehr getrennt werden wollen im Leben.
Mutter Natur dient als wohlmeinender Zeuge,
damit kein Mensch dieses Ritual je verleugne.
***
Verliebte Steine
Zwei große Steine haben sich gefunden
und füreinander Liebe empfunden.
Sie saßen am Strand, hielten sich fest,
an Zeit haben die nicht mehr gedacht,
sie wuchsen zusammen zu einer Pracht.
Wer das nicht glaubt, soll selber es sehen
und dorthin zu den steinernen Liebenden gehen.
***
… herzenswarme Segens-Grüße aus der Impulswerkstt sende ich euch …

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Impulswerkstatt – Oktober – zu Bild 1

Wegweiser
Die Äskulapnatter allen Medizinern vertraut,
so haben auch indigene Völker auf sie gebaut.
Mit Runen haben sie ihren Körper versehen,
weil Runen für Heilung und Entwicklung stehen.
Die Schlange,die Weise, die Heilerin,
gibt daher der Aufzeichnung den Sinn.
Wenn sich dieses Schild in der Landschaft verbirgt,
ist es ein Zeichen, dass ein Medizinmann hier wirkt.
***
Abstrakt
und doch
in Form gebracht
aus der Spraydose ein
Kunstwerk
***
… mit lieben Grüßen in den Sonntag …
… von Herz zu Herz … Segen …

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