Der Dienstag dichtet: Guten Morgen Herr Herbst

Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert.
Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht.
Danke dir Katharina für diese Initiative!
Das ist mein Beitrag dazu:
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Hurtiger als ich erwartetet hatte, hat sich nun der liebliche Spätsommer in einen rassigen Herbst gewandet.
Es ist 6 Uhr dreißig stockdunkel und noch recht ruhig.
Das finde ich erfreulich. Der Wind rauscht, der Sturm hat sich gelegt, der Regen aufgehört, doch die Natur erscheint glitzern vor Nässe.
Die einzigen Lichter welche ich wahrnehme,  sind die, der Beleuchtung des Kreisverkehres an der Umfahrungsstraße.
Kühl ist es geworden, wobei die Definition kalt auch durchaus gerechtfertigt wäre.  Enttäuscht bin ich nicht, doch ein bisschen Wehmut schwingt in meiner Seele nach.
Weil, es für mich ein schöner Sommer war, der auch durchaus erträglich war bezüglich der Hitze. Denn in den Nächten hatte es durchaus abgekühlt.
Doch jetzt steht Herbst auf dem Kalender. Ich mag diese Jahreszeit gerne, denn sie hat viel Schenz zu bieten. In der Natur und an den langsam erwachenden Morgenstunden und langen Abenden.
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Ihr Lieben,
möge uns dieser Tag glücklich machen mit alldem, was er uns
im Lichte des Segens schenken will.

 

 

Erzähl und schreib doch mal: 8/22 „Mein Vorname“

Nachhaltiges Mitmachprojekt von der Erinnerungswerkstatt
Folge der Einladung von der Erinnerungswerkstatt.
Heidi Maria Stadler lädt dazu ein.
Das Thema für August 2022: Mein Vorname

Schreibübung „Der Satz hinter meinem Namen“:

Monika-Maria Ehliah Margaretha.
Ich wurde zur Sommersonnenwende geboren.    
Ein Geburtsdatum, das mich sehr glücklich macht.
Bei meiner Geburt, war ich sehr zierlich und zerbrechlich.
Mein Gewicht war knapp unter zwei Kilogramm. Meine Taufpatin sagt heute noch, als ich von der Klinik nach Hause kam war ich kaum größer als ein Strutzen Brot. Dennoch habe ich mich gut entwickelt und rasch stand fest, dass ich überleben werde.

Schon als (kleines) Kind war ich sehr sensibel, nachdenklich, mitfühlend, rücksichtsvoll.  Je älter ich wurde, desto mehr waren diese Eigenschaften eher hinderlich. Besonders die Sensibilität und die Nachdenklichkeit wurden von meinen Mitmenschen völlig falsch zugeordnet.  Alles was ich tat und machte, übte ich mit besonderer Genauigkeit und Präzision aus. Ich bemühte mich bei allem.

Besonders in der Schule, sollte mir dieser Hang zum Perfektionismus zum Verhängnis werden. Die Lehrerinnen, ließen meine Mutter in die Schule kommen, um ihr mitzuteilen, dass ich beim Schreiben viel zu langsam sei. Dass ich bei Allem im Grunde langsamer war, als meine Mitschüler:innen.  
Natürlich wurde mir das von den Lehrerinnen ständig während des Unterrichtes gesagt. Es dauerte nicht lange, bis ich zum Gespött in der Klassengemeinschaft wurde. Niemand wollte mit mir etwas zu tun haben. Ich wurde gemobbt.

Man sagte meiner Mutter, ich sei eine Träumerin. Mama wurde angehalten, dafür zu sorgen, dass ich an Tempo zulegte. Was sie auch befolgte. Der Erfolg davon war, dass ich mit der Zeit sehr traurig wurde, mich zurückzog und nicht mehr in die Schule gehen wollte. Obwohl mir diese anfangs so innige Freude bereitet hatte.

Die Schulzeit war die reinste Qual für mich, weil sich dies, von der ersten, bis zur letzten Klasse durchzog.
***

Habt einen feinen, spätsommerlichen Abend
mit Freude und Segen.






Erzähl und schreib doch mal: 8/22 „Mein Vorname“

Nachhaltiges Mitmachprojekt von der Erinnerungswerkstatt
Folge der Einladung von der Erinnerungswerkstatt.
Heidi Maria Stadler lädt dazu ein.
Das Thema für August 2022: Mein Vorname

Schreibübung „Der Satz (die Geschichte) hinter meinem Namen“:
Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit meinem Namen, und mit Namen generell.
Für mich ist sehr entscheidend wie ein Name klingt. Wie er schwingt und wie kommt dieser bei mir an. Ich finde es zum Beispiel schrecklich, wenn Namen in der Aussprache  auf schlimmste weise verunstaltet werden. Oder wenn ein Name verniedlicht wird. Kosenamen, welche aus dem Vornamen hervorgehen, wenn es passt, okay. Nur, wenn ein solcher Name, ganz und gar nicht zu der betreffenden Person passt, finde ich das gar nicht gut.

Nomen est omen, der Name ist ein Zeichen, war für mich schon sehr jungen Jahren klar. Zu allererst war jedoch die Forschung über meine Namen. Dadurch kam ich erst zu hundert Prozent zu der Erkenntis: Nomen est Omen.
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Nun will ich zu meinem Nachnamen kommen:

W:  wankelmütig und wetterfühlig
I :    integer, illusiorisch
N:   nachhaltig lebend, Natur schützend
D:   demütig – dennoch mutig denkend
T:   Traditionen schätzend, technisch unbegabt
N:  Neuem gegenüber offen – jedoch prüfend
E:  einfühlsam, eifrig, energetisch wirkend
R:  romantisch, rücksichtsvoll, ruhebedürftig
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Liebe Segensgrüße in den frühen Abend.






Erzähl und schreib doch mal: 8/22 „Mein Vorname“

Nachhaltiges Mitmachprojekt von der Erinnerungswerkstatt
Folge der Einladung von der Erinnerungswerkstatt.
Heidi Maria Stadler lädt dazu ein.
Das Thema für August 2022: Mein Vorname
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Schreibübung „Der Satz hinter meinem Namen“:
Schreibt bei dieser Übung die Buchstaben eures Vor- sowie eures Familiennamens untereinander auf einem Blatt auf. Diese Buchstaben dienen als Anfangsbuchstaben für neue Wörter. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Wörter so wählen, dass diese etwas über euch (z. B. über euer Aussehen, eure Eigenschaften, eure Interessen) aussagen.
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M: mitfühlend, medial, mutig-modern, mild
O: organisationsstark, ordnungsliebend, offenherzig, originell
N: naturliebend, nett, Nahtoderfahrung,  neugierig auf Neues
I:  ideenreich, individuell, intelligent, impulsiv, intuitiv
K: kreativ, kindlich, kunstbegeistert, kontaktfreudig, korrekt
A: achtsam, authentisch, aufgeschlossen

M: manchmal kleinlich und nachtragend, anpassungsfähig
A: anders fühlend und denkend wie die große Masse der Menschen
R: rebellisch, redegewandt, reinlich, redselig, reizbar
I: innig-herzlich, inkonsequent
A: auf Menschen zugehend, aufbrausend (kurzfristig)

E: eloquent, eigenständig, ehrlich, echt
H: hilfsbereit, heiter, häuslich, hoffnungsvoll, hochsensibel
L: lösungsorientiert, liebevoll, lebenserfahren, leicht zu begeistern
I: innovativ
A: arbeitsam, andächtig, anspruchsvoll
H: hörend, handelnd, hingebungsvoll
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Mit lieben Grüßen und guten Segenswünschen






Der Dienstag dichtet: herbstliches Zwischenspiel

Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert.
Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht.
Danke dir Katharina für diese Initiative!
Das ist mein Beitrag dazu:
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Der Herbst zeigt mir seit Tagen sein Gesicht,
doch, was er zeigt, glaub´ ich ihm nicht.
Er wird sich wohl wieder verstecken,
weil der Sommer will uns schon noch necken.
Der zieht sein leichtes Kleidchen an,
strahlt uns mit Sonnenstrahlen an.
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Habt einen gemütlich-feinen (Regen)-Tag.