Igel| Der Dienstag dichtet

Geborgen
im Holzverschlag
hinter der Gartenhütte
hat ein Igel vornehmes
Domizil.
***
Ich sende liebe Herzensgrüße und wünsche uns allen Geborgenheit.
***

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas, das sie bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

Momentaufnahme #17

Eine „Mitmachaktion“ von Aequitas et Veritas

Momentaufnahmen #17:

Welche 5 Songs bzw. Musikstücke heben deine Stimmung?
Oh, diese Frage muss ich einfach pauschal beantworten, anders kann ich das nicht.
Ich mag Musik, beinahe alle Richtungen. Von Klassik, über Schlager, Gospel, Countrymusik.

Was ich nicht mag ist Dixie- und Jazz Musik.
Das kann ich nicht ertragen. Diese Musik tut meiner Seele weh.
Vielleicht sollte ich das einmal genau hinterfragen. Wer weiß was da dahintersteckt.
***
Habt einen Tag mit vielen schwungvollen Songs.

Ich wünsche euch einen guten Sonntag,
mit vielen Dingen die euch glücklich machen.

Klassifikation| Der Dienstag dichtet

Schon einmal gab es eine Zeit –
die Menschen wurden in zwei Gruppen geteilt.
Die einen befand man für gut, ja perfekt –
die Anderen sperrte man ein, oder weg.
Auch damals dachten die, sie seien im Recht –
weil die eine Gruppe, die war doch wohl schlecht.
***
Herzliche, betrübliche Dienstagsgrüße mit Segen!

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas, das sie bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

Sommer|Der Dienstag dichtet

Ach wie wundervoll der Sommer duftet.
Beinahe aus jeder Himmelsrichtung strömen Düfte zu uns.
Cremefarbene Duftrosen räkeln sich elegant am Spalier hoch.
Die Wasseroberfläche des Teiches ist bedeckt mit Seerosenblättern.
Entenküken spazieren artig der Entenmutter hinterher.
Frösche quaken, doch ich sehe sie nicht in ihrem Versteck.
Genau über uns, verfolgt eine Krähe eine Elster.
Heute ist ein perfekter Nachmittag um ein Picknick zu genießen.
Im Korb befinden sich feine Köstlichkeiten und Xenie, ein Maskottchen.
Jetzt haben wir auf der selbst genähten Picknickdecke Platz genommen.
Kariert in weiß – rot mit dunkelgrüner Einfassung, leuchtet sie im Gras.
Leute gehen vorbei und nicken uns freundlich zu.
Miteinander essen ist ein schönes Erlebnis für uns alle.
Natürlich gibt es auch eine süße köstliche Nachspeise.
Ohne Nachspeise wäre das Picknick nicht perfekt.
Prickelnd rinnt das Wasser in den bunten Becher.
Querfeldein fährt neben uns ratternd ein Rasenmähertraktor.
Richtig lustig sieht der Fahrer mit Schlapphut aus.
So jetzt sind Ameisen auf unserer Decke.
Tragen die hinuntergefallenen Brotbrösel weg.
Und es scheint ihnen Freude zu bereiten.
Von uns fühlen sie sich nicht gestört.
Wir halten still, und beobachten sie bei der Arbeit, doch
Xenie kullert aus dem Picknickkorb.
Yippie, so schöne Erlebnisse machen uns glücklich.
Zusammenpacken und frohen Mutes nach Hause gehen.
***
Viele liebe Grüße zu euch allen
mit besten Segenswünschen und Gedanken!
***
Bei diesem Text habe ich zu jedem Buchstaben das Alphabetes
einen Satz geschrieben. Diese Übung stammt von einem Schreibseminar.
***

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas, das sie bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

Momentaufnahme #16

Eine „Mitmachaktion“ von Aequitas et Veritas

 Momentaufnahmen #16:

Welche vermeintlich wertlose Sache bedeutet dir sehr viel?

Obwohl ich im Laufe meines Lebens gelernt habe, dass auch Dinge die man nicht mehr im Besitz hat, trotz allem im Herzen trägt. Es gibt doch  etliche Dinge die für mich einen hohen ideellen Wert haben. Die ich (noch) nicht weggebe. Aber ich denke sehr daran, dass alle meine Sachen einmal weggeräumt, weggegeben werden müssen, und dass es mir ein Anliegen ist, dass meine Tochter nicht allzu viel Unannehmlichkeiten mit wegräumen hat. Weil ich weiß, dass es Menschen gibt, die die Dinge von ihren verstorbenen Angehörigen nur sehr schwer weggeben. Meine Vermutung ist, dass meine Tochter zu den Menschen gehört. Außerdem habe ich es selbst schon erlebt und erlebe es immer noch,
weil von Mama (+ 28.7.20) auch noch sehr viele Sachen im Elternhaus sind.
Ich kann jetzt gar nicht aufzählen was mir viel bedeutet, weil es doch nicht wenige Sachen sind. Nur ein Beispiel. Ich habe einen türkisfarbenen Kamm, mit dem ich mich noch unverheiratet  im Elternhaus gekämmt habe. Es war damals schon mein Lieblingskamm. Doch er gehörte meiner Mama. Als ich damals auszog, hat Mama ihn mir mitgegeben. Seither verwende ich ihn täglich. Und wenn ich einen anderen Kamm nehme, wird die Frisur einfach nicht nach meinem Geschmack.
***
Ich wünsche euch einen wundersamen, kuscheligen Montagabend!
Segensgrüße für die Nacht!