Aus dem seelischen Gleichgewicht

Im Moment bin ich etwas unrund. Gestern Nachmittag ist mir das richtig bewusst geworden. Ich weiß auch was dies bei mir verursacht. Ja, es klingt eigenartig, doch es ist der nahende Frühling. Nicht der Frühling, sondern das Verhalten und die Erwartungshaltungen der Menschen. Als hochsensibler Mensch, spüre ich das Drängen und das Wollen der Leute. Sie sind unruhig, weil sie so viele Pläne im Kopf und im Herzen haben. Sie wollen und sie müssen, vor allem denken sie, dass sie müssen. Viele wissen nicht was sie als Ersten tun sollen, aktiv werden sollen. Dieses Fühlen bringt mich aus dem Gleichgewicht.
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Ich wünsche uns Ruhe und Gelassenheit!
Segen sei immer und überall!

Vorgestern – gestern …

20./21.2.21
Der Freitag war erfüllt mit Vorfreude auf das gemeinsame Wochenende mit Lieblingstochter. Wir durften eine gesegnete Zeit verbringen in Harmonie und Kurzweiligkeit. Es ist so wunderbar zu sehen mit welch inniger Liebe sich Lieblingstochter und Herr Pizzinger begegnen. Wir konnten wiederum viel Interessantes, Wichtiges, Lustiges, einfach Verschiedensten miteinander besprechen. Auch das Lachen und der Spaß hatten einen festen Platz an diesem ersten Fastenwochenende. Glücklich, fröhlich und ein wenig wehmütig, starteten wir am Sonntagnachmittag wieder in den Alltag, indem Lieblingstocher in ihr eigenes Nestchen abreiste. Doch die Freude bleibt. An dem was war, an dem was uns noch an Herrlichem erwartet.
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Liebe Grüße und die allerherzlichsten Herzenswünsche zu dir,
zu dir, zu @llen. Segengrüße!

Traurig|Der Dienstag dichtet 16.2.21

Liebe Mitdichter*innen, heute ausnahmsweise kein Gedicht.
Danke für euer Verständnis.
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So wie es ist darf es nicht bleiben
Drabble

Ein trauriger Faschingsdienstag. Ich habe keinen einzigen verkleideten Menschen gesehen. Ich selbst war auch nicht verkleidet.  Nicht ein einziges Mal in dieser Faschingssaison. Kein buntes Kostüm, keine rosa-lila-pink-goldglitterfarbenen Haare. Nie die Ebenseer-Fetzenfesttracht angezogen. Obwohl ich einen extra tollen Riesenhut gemacht habe. Wir sollten daran denken, dass wieder Bräuche die wir kennen, ob gehasst oder geliebt, verschwunden sind. Klar kann ich damit leben, auch damit dass im vergangenen Jahr alles traditionell Wertvolle auf ein Minimum beschränkt wurde. Doch sollten wir alles das, nicht einfach vergessen oder in Vergessenheit geraten lassen. Ich wünsche mir dass es eine Wiederauferstehung zu unserer Freude gibt.
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Ich wünsche euch einen unbeschwerten Faschingsausklang.
Segen!

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas, das sie bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

 

Hallo Valentin!

Bäckerei zum Valentinstag

Der Mürbteig mit Dinkelvollkornmehl ist hervorragend gelungen. Er ließ sich fantastisch verarbeiten. Mehlstaub und Staubzucker sind vom Küchenboden gewischt und die Marmeladeflecken von der Arbeitsplatte. Alles super perfekt. Fein säuberlich in drei verschieden Größen gebacken, mit selbstgemachten, roten Ribiselgeelee gefüllt, mit Puderzucker beschneit. So liegen sie in Reih und Glied auf dem Tablett, die Valentinsherzen. Ja, ich habe beschlossen zu den kleinen pikanten Valentinsgeschenken, die ich vorige Wochen schon gemacht habe, für liebe und liebste Menschen, doch noch etwas Süßes zu zaubern. Es macht mir Freude. Ich kleine Zuwendungen können sehr heilsam sein. Es bedeutet: „Ich denk an dich!“
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Ich wünsche uns allen glückliche Stunden im himmlischen Segen!

Kein Spaß heute mit den Astna Gfrastern! Loos aaf!

Der Pandemie zum Opfer gefallen

Drei  Jahre hintereinander waren wir am Freitagabend vor dem Faschingswochenende ins Kulturzentrum Asten zu einem Faschingskabarett eingeladen. Die Faschingsgilde „Astna Gfraster“
gab jährlich, an drei aufeinander folgenden Abenden, ihr Faschings-Kabarettprogramm zum Besten. Jedes Jahr neu, topaktuell, einfach köstlich. Besonderer Höhepunkt  für uns ist, dass  unsere  Freundin Petra mitwirkt. Sie hat wahrhaftig Talent zum Spielen von derartigen Sketchen. Der Abend voriges Jahr war voll Freude, Spaß und Übermut. Ich erinnere mich noch gut an Textstellen ihres Finalsongs.  In dem es unter anderem hieß: „Wir freuen uns schon heute, euch nächstes Jahr wieder zu sehen!“  Das Wiedersehen fällt aus, wegen anhaltender Pandemie.
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Ich grüße euch mit dem Faschingsgruß der Astna Gfrasta: „Loos aaf!“

Loos aaf bedeutet hör zu!
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Loos aaf, loos aaf!

Die Ast´na  G´frasta laufen ein,
sie geben sich ein Stelldichein.
Loos aaf, das ist der Narrenruf,
den für sie allein man schuf.

Mensch, Leben, Alltag wird zerlegt,
alles das, was sie bewegt.
Sie lachen, tanzen, singen, schrein´n,
mit diesen G´frastern ist es fein.

Mit Ironie, Spaß und Humor,
tragen sie die Sketches vor.
Manch einer muss schon viel ertragen,
weil Narren halt die Wahrheit sagen.

DIeses Gedicht habe ich nach dem Faschingskabarett 2020 geschrieben.