… und … was nun?

Judith von mutiger leben

hat bei ihrer Themengeschichte vom 29.Oktober 2020 eingeladen diese Satzanfänge zu vervollständigen.
Gerne Judith, nehme ich deine Einladung an.

Und wieder…
… habe ich den Schrittzähler daheim vergessen.
… hat es die Nachbarin geschafft mich zu ärgern.
… durfte ich wundervolle Tage mit meiner Tochter verbringen.
… ist meine Dankbarkeit und Freude darüber innig.
… habe ich mich einem Schreibprojekt angeschlossen.

Und noch…
… einmal sind wir im Lockdown gelandet.
… heute will ich eine anstehende Mail schreiben.
… einmal wurde der Workshop auf den ich mich freute verschoben.
… nie habe ich mich für ein Webinar entschlossen.
… spät abends hat mir gestern eine Freundin frisches Gemüse gebracht.

Und nie…
… ist es zu spät für eine Veränderung.
… ist es zu spät um etwas Neues anzufangen.
… mehr will ich meine Aquarellfarben und Pastellkreiden missen.
… mehr lasse ich mich bevormunden.
… nie in meinem Leben war ich so glücklich wie jetzt.

Und wenn…
… die Tage nebelig und grau werden fühle ich mich geborgen.
… wir mit der Zeitumstellung aufhören würden wäre ich froh.
… dann würde ich für ständige Sommerzeit plädieren.
… nicht ist es für mich auch in Ordnung.
… ich an Weihnachten ohne Mama und Bruder denke, werde ich sehr traurig.

Und auch…
… nach so vielen Jahren hier, vermisse ich das Salzkammergut.
… die Berge und den Traunsee.
… den Duft des Wassers und den des Mühlbachtales.
… an erster Stelle meine geliebte Familie.
… die wohltuende Freundlichkeit der Menschen dort.
… meine Tochter hat das Salzkammergut gern.

Und so…
… unbegreiflich ist für mich der Terroranschlag in Wien.
… tief war mein Schock und mein Entsetzen.
… innige Sorgen plagten mich um liebe Freund*innen.
… leid tun mir alle Betroffenen.
… traurig macht es mich, aber auch wütend.

Und jetzt…
… müssen wir alles tun um die Pandemie zu eleminieren.
… sollten es endlich auch die Verweiger*innen kapieren.
… ist es Pflicht und Notwendigkeit, dass wir zusammenhalten.
… habe ich die Schreibeinladung von Judith angenommen.
… sage ich danke dafür.

Und nein…
… ich habe keine Hamsterkäufe gemacht.
… wir lassen uns nicht einschüchtern von Attentätern. (Wien)
… ich will keine Marionette der Gesellschaft sein.
… Weihnachtskekse seit Monaten in den Regalen finde ich unpassend.
… ich bereue es nicht hier mitgemacht zu haben.
***
… und jetzt … liebe Grüße von mir … zu euch …
Segen …

ABC-Etüden 45.46.20 | Nachtlicht – lieblich – teilen

Christiane hat wieder zu den ABC-Etüden eingeladen,
mit einer Wortspende von Kain Schreiber.
3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Nachtlicht – lieblich – teilen
***
Der Hausaltar

In einer Ecke ihres Schlafzimmers hatten meine Großeltern einen feinen, lieblich angerichteten  Hausaltar.  Diesen schmückte eine weiße selbstgehäkelte, mit Wäschestärke eingesprühte  Spitzentischdecke. Kunstblumen waren nach Höhe und Farbe drapiert. Direkt in der Ecke hing ein Kruzifix. Dahinter steckte eine Rose, ebenfalls aus Kunstsoff.  In leuchtendem Rot. Altar unter dem Kreuz thronte eine Marienstatue. Nach dem Ebenbild der lieben Frau von Lourdes. Davor stand zu jeder Zeit ein Nachtlicht. Das die Großeltern jeden Abend vor dem Schlafengehen entzündeten. Dieser nachtlichtbeleuchtete Hausaltar verbreitete eine liebliche Atmosphäre.  Die Freude darüber teile ich mit meinen Großeltern, indem ich einen Hausaltar bei mir eingerichtet habe.

Drabble 1oo Worte (Überschrift zählt nicht dazu)

… liebe Grüße … Segen …

Gedanken zur Jahreszeit 30.Oktober 2020

Besonders in diesen Tagen,
gehen unsere Gedanken auf Reisen.
Im Herz sind Schmerzen und Fragen,
die oftmals plagen und kreisen.
***
… ich wünsche uns einen bes-SINN-lichen Tag …
an dem  Zeit und Raum ist für solche Gedankenreisen …
Segen …

Gedanken zur Jahreszeit 29.Oktober 2020

Herbstzeit
ist Ahnenzeit
es begleiten uns
Momente der Trauer und
Wehmut
***
… nachdenkliche Grüße und Segen ….

Worte beim Wort genommen: Schimpfwörter

Tiernamen als Schimpfwörter

Es schmerzt mich in der Seele,
wenn Tiernamen als Schimpfwörter verwendet werden.
So ein Schwein, gemeiner Hund, blöder Affe, du Sau, dummer Esel, hinterlistige Katze, falsche Schlange, blöde Kuh. Die Liste ließe sich noch erweitern.
Mir ist sehr bewusst, dass es schnell daher gesagt ist. Ohne nachzudenken, vermute ich. Nämlich deswegen, weil es für viele Menschen einfach so ist. Immer schon so war. Doch, weil es, war und, ist muss es nicht so bleiben. Wir haben jeden Augenblick die Möglichkeit, etwas anders zu machen. Auch eine jahrzehntelange „Normalität“ ist wandelbar. Das leben wir in dieser besonderen Zeit jetzt ohnehin deutlich. Wandeln durch Handeln. Es wäre doch wundervoll das auch auf dieses Thema auszuweiten. Jedes  Lebewesen  ist wertvoll, und hat das Recht hat mit Respekt und Achtung wahrgenommen und behandelt zu werden. Vielleicht magst du auch drüber nachdenken. Manchmal tun wir Etwas, dessen Tragweite wir uns überhaupt nicht bewusst sind.
Danke fürs Lesen, euer Verständnis und Mitgefühl für unsere tierlichen Geschwister!

… tierliebende Grüße mit den besten Wünschen … Segen …