An der Schwelle zum November

Es ist Herbst

Die Dunkelheit übernimmt wieder langsam aber stetig die Oberhand. Die Ernte ist vollbracht, das Korn wurde eingefahren und die Speicher sind wieder gefüllt. Als letztes werden die Herbstfrüchte geerntet, Pilze und Nüsse, viele Früchte. Die Bäume prahlen geradezu mit ihrer Pracht von roten und gelben Blättern.

Es werden Dankopfer dargebracht an den Gott und die Göttin, die zu Ostara diese Frucht ermöglicht haben. Es ist die Zeit der Ruhe und der Freude. Man weiß, bald ist Winter die Dunkelheit und die Kälte. Aber ebenso weiß man auch, dass die Speicher gefüllt sind und man die Zeit gut überstehen kann. Es ist die Zeit des Abschieds, Abschied vom Sonnenlicht, Abschied von der Pracht. Bald beginnt ein neuer Kreis. In diesen Jahreskreislauf fällt das Ahnenfest.  Wir gedenken derer, welche den Wandel ins Licht vollzogen haben.
Sie sind im Lichtschloss Gottes auferstanden. Sterben um zu werden.

Lange Abende bei Kerzenschein bringen nun wieder eine neue Zeit-Qualität in unser Heim, in unsere Herzen, in unsere Familien, in unser Denken.
Alles ist im Wandel – so wie sich immer alles im Wandel befindet, nur jetzt ein wenig  intensiver und sichtbarer.

Nehmen wir diese Zeit dankbar an und gönnen wir unserer Seele ein wenig Ruhe, Gelassenheit und auch die Möglichkeit und Chance zum Wandel(n) und reifen.

Herzensgrüße und Segen in Besinnlichkeit und Harmonie!

Veröffentlicht von

Monika-Maria Ehliah

... alles Wunderbare ist einfach und alles Einfache wunderbar! Wenn du in meinen Buchstaben-Zaubereien liest, auch zwischen den Zeilen, wirst du mich gewiss näher kennen lernen. Ich freue mich darauf!

6 Gedanken zu „An der Schwelle zum November“

  1. Ein sehr schöner Blogtext, liebe Monika-Maria. Der November ist mein Geburtsmonat, und ich mag die melancholisch-wehmütige Stimmung oft natürlich auch bedingt durch das Schmuddelwetter, die mit diesem Herbstmonat einher gehen. Ich habe dann häufig das Gefühl näher bei mir zu sein und auch meine dunklen Stimmungen als Teil meines Charakters besser annehmen zu können.

    Gefällt 2 Personen

    1. Du Liebe. Danke für deine lieben Worte.
      Ich erlaube mir, dir hier und heute zu deinem Geburtstag alles das zu wünschen was dich glücklich macht. Bleib gesund und fröhlich.
      Ja, ich mag diese Jahreszeit sehr. Ich empfinde es so wie du. Möge die Herbstzeit für dich zur Freudenzeit werden. Gottes Segen du Liebe. M.M.

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