Momentaufnahme #16

Eine „Mitmachaktion“ von Aequitas et Veritas

 Momentaufnahmen #16:

Welche vermeintlich wertlose Sache bedeutet dir sehr viel?

Obwohl ich im Laufe meines Lebens gelernt habe, dass auch Dinge die man nicht mehr im Besitz hat, trotz allem im Herzen trägt. Es gibt doch  etliche Dinge die für mich einen hohen ideellen Wert haben. Die ich (noch) nicht weggebe. Aber ich denke sehr daran, dass alle meine Sachen einmal weggeräumt, weggegeben werden müssen, und dass es mir ein Anliegen ist, dass meine Tochter nicht allzu viel Unannehmlichkeiten mit wegräumen hat. Weil ich weiß, dass es Menschen gibt, die die Dinge von ihren verstorbenen Angehörigen nur sehr schwer weggeben. Meine Vermutung ist, dass meine Tochter zu den Menschen gehört. Außerdem habe ich es selbst schon erlebt und erlebe es immer noch,
weil von Mama (+ 28.7.20) auch noch sehr viele Sachen im Elternhaus sind.
Ich kann jetzt gar nicht aufzählen was mir viel bedeutet, weil es doch nicht wenige Sachen sind. Nur ein Beispiel. Ich habe einen türkisfarbenen Kamm, mit dem ich mich noch unverheiratet  im Elternhaus gekämmt habe. Es war damals schon mein Lieblingskamm. Doch er gehörte meiner Mama. Als ich damals auszog, hat Mama ihn mir mitgegeben. Seither verwende ich ihn täglich. Und wenn ich einen anderen Kamm nehme, wird die Frisur einfach nicht nach meinem Geschmack.
***
Ich wünsche euch einen wundersamen, kuscheligen Montagabend!
Segensgrüße für die Nacht!

Veröffentlicht von

Monika-Maria Ehliah

... alles Wunderbare ist einfach und alles Einfache wunderbar! Wenn du in meinen Buchstaben-Zaubereien liest, auch zwischen den Zeilen, wirst du mich gewiss näher kennen lernen. Ich freue mich darauf!

7 Gedanken zu „Momentaufnahme #16“

  1. Die Erinnerungen an unsere Eltern oder grundsätzlich an Menschen, die uns am Herzen liegen – wirklich unbezahlbar. Ich versuche immer noch, ein bisschen minimalistischer durchs Leben zu gehen, damit meine Erben einmal nicht so viel zu tun haben. Aber leider scheitere ich immer wieder … 😉

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      1. Selbst wenn ich meinen Kleiderschrank „ausmiste“, befindet sich doch noch viel zu viel darin. 😉 Bücher habe ich im vergangenen Jahr viele weggegeben – aber ich besitze immer noch Hunderte. Und das Chaos im Keller – ich darf gar nicht dran denken. 😉

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  2. Das wäre ein Erbstück, das ich auf jeden Fall auch nutzen würde.
    Meine Mutter macht das auch mit dem ausmisten….allerdings versucht sie mir das ganze Zeug anzudrehen…hahaha….Meine Schwiegermutter ist konsequenter – sie hat vieles weggeworfen. Bzw im Treppenhaus für willige Nachbarn deponiert.

    Liebe Grüsse

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    1. Das ist alles eine sehr heikle Angelegenheit, so empfinde ich es.
      Und jeder Mensch muss den eigenen Weg dabei finden.
      Sich auch dazu Zeit geben und das Herz befragen.
      Manche Dinge habe ich schon verschenkt, an Menschen die es gerne haben wollten und schätzen.
      Manches kommt zu einen Flohmarkt für gute Zwecke, z.B. Kinderkrebshilfe oder Tierrettung.
      Manches kommt nach Ungarn zu Menschen die es wirklich haben wollen und brauchen. Da habe ich einen Freund der lebt in der Nähe von einer Sinti und Romasiedlung. Da wird alles dringend gebraucht. Von Babykleidung bis zur Gießkanne. Ich freue mich sehr!
      Liebe Grüße M.M.

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