Traurig|Der Dienstag dichtet 16.2.21

Liebe Mitdichter*innen, heute ausnahmsweise kein Gedicht.
Danke für euer Verständnis.
***
So wie es ist darf es nicht bleiben
Drabble

Ein trauriger Faschingsdienstag. Ich habe keinen einzigen verkleideten Menschen gesehen. Ich selbst war auch nicht verkleidet.  Nicht ein einziges Mal in dieser Faschingssaison. Kein buntes Kostüm, keine rosa-lila-pink-goldglitterfarbenen Haare. Nie die Ebenseer-Fetzenfesttracht angezogen. Obwohl ich einen extra tollen Riesenhut gemacht habe. Wir sollten daran denken, dass wieder Bräuche die wir kennen, ob gehasst oder geliebt, verschwunden sind. Klar kann ich damit leben, auch damit dass im vergangenen Jahr alles traditionell Wertvolle auf ein Minimum beschränkt wurde. Doch sollten wir alles das, nicht einfach vergessen oder in Vergessenheit geraten lassen. Ich wünsche mir dass es eine Wiederauferstehung zu unserer Freude gibt.
***
Ich wünsche euch einen unbeschwerten Faschingsausklang.
Segen!

Die kollektive Schreibaktion Der Dienstag dichtet wurde von Katha kritzelt initiiert. Jeden Dienstag veröffentlichen Autor*innen ein Gedicht über etwas, das sie bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

 

Veröffentlicht von

Monika-Maria Ehliah

... alles Wunderbare ist einfach und alles Einfache wunderbar! Wenn du in meinen Buchstaben-Zaubereien liest, auch zwischen den Zeilen, wirst du mich gewiss näher kennen lernen. Ich freue mich darauf!

15 Gedanken zu „Traurig|Der Dienstag dichtet 16.2.21“

  1. Liebe Monika,
    ich finde es auch schade das wir zur Zeit keinerlei Freuden unseres normalen Lebens genießen können.
    Wie gerne würde ich wieder mit meinem Mann essen gehen. Meine Freundinnen treffen, Kegeln gehen oder wenigstens ohne Maske einkaufen.
    Aber ich bin fest überzeugt davon das wir es eines Tages wieder können werden 🌈
    Kopf hoch – du bist nicht allein mit deiner Sehnsucht nach einem Leben ohne Lockdown 😘
    Ich wünsche dir einen schönen Abend.
    Monika

    Gefällt 2 Personen

    1. Danke Monika,
      grundsätzlich lebe ich sehr, sehr zurückgezogen.
      Auch wenn kein Lockdown ist. Ich bin keine gro0e Ausgeherin.
      ABer ein paar Dinge vermisse ich. Dazu gehört Kaffehausbesuch mit freundinnen und Freunden.
      Und eben das Faschingswochenende wäre fein gewesen.
      Naja und die Familie im Salzkammergut vermisse ich , klar.
      Alles Gute dir und alles wird gut! Segen!

      Gefällt 2 Personen

  2. In der Gegend, in der ich lebe, ist von Karneval nicht viel zu spüren. Am Rosenmontag war ich zu einer Beerdigung und habe somit kaum einen Gedanken daran verschwendet (obgleich es wegen der fehlenden Möglichkeit einer Zusammenkunft danach Glühwein und Pfannkuchen gab 🙂 .

    Aber ich fand vieles, was ich per handy zugeschickt bekam lustig und ich denke, im nächsten Jahr können alle Karnevalisten wieder hoffen, feiern und sich auch darauf freuen.
    Take it easy, liebe Monika-Maria und sei herzlich gegrüßt,
    Anna-Lena

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    1. Liebe Anna-Lena, traurig du warst bei einer Beerdigung. Mein inniges Mitgefühl.
      Das mit FGühwein und Pfannkuchen ist eine schöne Geste. Der Austausch in so traurigen Stunden kann sehr heilsam sein!
      ***
      Ja, da woch ich lebe seit 1982 spürt man auch kaum etwas vom Fasching. Doch ich komme aus einer Faschingshochburg Salzkammergut – Ebensee. Das ist echt viel los. Und Tradition hat halt am Samstag der Kinderfaschingsumzug, am Montag der Fetzenzug und Abends der fetzenball und am Dienstag Mitternacht das Faschingseingraben am Ufer des Traunsees.
      Ich lebe halt immer mit denen mit….

      Ich habe gestern von meiner Tante erfahren, dass es verbotener Weise am Montag ein Ebensee einen „Faschingsspaziergang“ gab. Das ist nicht okay. Das einzig Gute ist, dass diese Menschen alle die geschnitzten Holzlarven vorm Gesicht hatten … die sind auch Tradition und gehören zur Fetzentracht. Da ist kein Stückchen Haut mehr zu sehen, die sind alle, sogar mit Handschuhen bekleidet. Damit man sich gegenseitig nicht an den Händen erkennt.
      Umarmungsgrüße zu dir du Liebe!
      Alles Gute! Gesundheit! Auch für deine Liebsten und Lieben.

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      1. Danke für deine lieben Worte, liebe Monika. Ja, ein wenig Leichtigkeit und Freude täte uns momentan allen gut, aber was willst du machen, wenn andereseits so viel auf dem Spiel steht?
        Und so ein Faschingsspaziergang hat doch auch etwas originelles, oder?
        In einer Kölner Kirche war sogar ein Rosenmontagsgottesdienst, echt klasse, auch unter Einhaltung aller Vorschriften.
        Den kannst du auf youtube sehen: ‚Mir klävve am Lääve“ (Wir kleben am Leben). Leider verstehe ich nicht viel von den Texten und Liedern, aber die Stimmung ist herrlich – schau mal rein!

        Liebe Grüße auch dir!

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      2. Danke für den Tipp, das werde ich.
        Da bekomme ich direkt Gänsehaut beim Lesen. Als ich noch im Kinderliturgiekreis tätig war, wir haben monatlich einen Familiengottesdienst vorbereitet, hatten wir auch jedes Jahr am Faschingssonttag etwas Faschingsmäßiges und ottesdiensttaugliches
        gemacht. Das ist sehr gut bei den Menschen angekommen. Zum Glück hatten wir einen Priester, der für das offen war. So ein Glück.
        Herzliche Grüße zu dir! M.M.

        Gefällt 1 Person

      3. Ich bin in solche Gremien auch eingebunden und hoffe, dass wenigstens nach Ostern wieder so etwas wie Familiengottesdienste mit Gestaltung in größerem Rahmen möglich sind.

        Herzliche Grüße dir! ❤

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