Reimplauderei zum Tag

Der Sturmwind rüttelt an den Bäumen,
doch Herr Kater will es nicht versäumen,
den Wind auf seinem Fell zu spüren,
so mach ich auf, ihm alle Türen.
***

@ Olpo Olponator schrieb in einem Kommentar auf Christianes Seite im
Zusammenhang zu meinen Gedichten folgendes. Es ist zwar jetzt aus dem Kontext herausgerissen, doch trifft es den Kern seiner Aussage:

„Es gibt objektive Kriterien, nach denen Lyrik eingeordnet werden kann. Gemeint ist: wenn ich zB deine Reime als Haus-Maus – Verse empfinde und sie für mich nach meinem Empfinden keine Bereicherung meines geistig-emotionellen Lebens darstellen, lasse ich sie links liegen ohne dir mitteilen zu müssen, wie schlecht sie in meinen Augen sind.“

Ich habe noch nie den Anspruch erhoben, dass meine Reimplaudereien der Kunst der hohen Literatur entsprechen. Es ist was es ist, nämlich eine Plauderei in Reimform.

Liebe Grüße an alle und einen schönen Samstag.

Veröffentlicht von

Monika-Maria Ehliah

... alles Wunderbare ist einfach und alles Einfache wunderbar! Wenn du in meiner Gedanken-Weberei liest, auch zwischen den Zeilen, wirst du mich gewiss näher kennen lernen. Ich freue mich darauf!

8 Gedanken zu „Reimplauderei zum Tag“

  1. Sehe ich genauso. Reime müssen nicht immer geistigen Ansprüchen genügen. Ich reime auch manchmal nur zum Spass, wo dann meine Schwiegermutter einmal gesagt hat, das sei unter meinem Nivau, woraufhin ich ebenfalls meinte, dass diese Reime nur Spass waren.
    Schönen Tag Dir, mit lieben Grüßen
    Jacqueline

    Gefällt 2 Personen

  2. Nicht ärgern lassen „Ist eben alles eine Geschmackssache, sagte die Maus und biss in die Seife“ .
    Mir gefällt das, was du schreibst und vielen anderen ebenso, denke ich.
    Viele Grüße und ein schönes gesegnetes Wochenende
    Dieter

    Gefällt 2 Personen

  3. Ich schließ mich da Jacqueline und Dieter voll an, das ist genau so, wie ich es auch empfinde! Vor allem der Satz „unter meinem Niveau“, da werde ich auch meist grantig! Ich bin doch nicht der Maßstab aller Dinge! Wobei ich ohnehin immer den Verdacht nicht so ganz los werde, daß viele sog. Kritiker zumindest gelinde Profilneurotiker sind.
    Ich mag deine Gedichte sehr! Und mir fällt da gerade doch mal wieder ein feines Lied von Reinhard Mey zum Thema ein „Mein achtel Lorbeerblatt“, ich zitier mal eine meiner Lieblingszeilen: „Doch was immer ich tuen würde, ihre Gunst hätt‘ ich schon verpatzt, also tu ich, was ein Baum tun würde, wenn ein Schwein sich an ihm kratzt.“
    In diesem Sinne ganz herzliche und liebe Grüße, hab einen schönen Abend und einen ebensolchen Sonntag,
    Monika.

    Gefällt 1 Person

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